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	<title>pinkballroom Berlin</title>
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	<description>Tanzsportgruppe für gleichgeschlechtliche Tanzpaare</description>
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		<title>Wonderful Copenhagen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>egi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Turniernachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[copenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordic Open]]></category>
		<category><![CDATA[Turniertanz]]></category>

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		<description><![CDATA[Für einige von uns war die Fahrt zu Silvester nach Kopenhagen schon fast traditionell, für andere das erste Mal: Das noch nicht ganz verdaute Weihnachtsmenü wollte auch erst mal über die Tanzfläche bewegt werden. Von Pinkballroom haben das immerhin 10 &#8230; <a href="http://www.pinkballroom.de/blog/?p=768">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für einige von uns war die Fahrt zu Silvester nach Kopenhagen schon fast traditionell, für andere das erste Mal: Das noch nicht ganz verdaute Weihnachtsmenü wollte auch erst mal über die Tanzfläche bewegt werden. Von Pinkballroom haben das immerhin 10 Paare bzw. „Paarhälften“ mit ihren PartnerInnen aus anderen Teilen Deutschlands und Europas versucht. Begleitet wurden diese von einer großen Schaar von Berliner TänzerInnen und Fans, die zum Teil allerdings nicht ganz freiwillig (wegen Krankheit, Partnersuche etc.) nur jubeln konnten. Die Stimmung auf dem Turnier konnte, nicht nur wegen der großartigen Berliner Fankurve, besser nicht sein. Trotzdem würden wir uns wünschen, bald wieder noch mehr tanzende Pinkballroom-Paare sehen zu dürfen.<br />
Das Starterfeld bei Frauen Standard war mit 21 Paaren das stärkste. Das Feld wurde auf 4 Klassen aufgeteilt. In der D Klasse haben <strong>Katrin Purschke und Sophia Arkenstette</strong> den 4. Platz erreicht. Ein wunderschönes Turnier tanzten <strong>Marie-Kristin Eisenhardt und Ines Veit</strong> und wurden mit dem 1. Platz in der B Klasse belohnt. In der A Klasse war PinkBallroom damit dann gleich mit 2 ½ Paaren vertreten:<br />
<strong>Marie und Ines</strong> kamen auf den 7. Platz. Direkt davor platzierten sich <strong>Susen Rumposch mit Stephanie Goj</strong> (UK). Um den 1. Platz ging es recht eng zu, <strong>Kerstin Kallmann und Cornelia Wagner</strong> mussten sich nach 10 Finaltänzen (pro Klasse wurden zwei Finals ausgetragen und gewertet) dann aber doch Reka Füleki und Beatrix Rencsisovszki (Ungarn) geschlagen geben.</p>
<p>Bei den parallel dazu tanzenden 7 Männerpaaren vertrat <strong>Pascal Herrbach mit seinem Partner Gilles Hoxer</strong> (Dänemark) Pinkballroom in Latein. Sie tanzten mit dem dänischen Paar Esben Weiergang und Nicolai Nyholm um den ersten Patz – diese lagen am Ende aber vorn.</p>
<p>Nachmittags tanzten 13 Frauenpaare um den Latein-Titel. <strong>Katrin und Sophia</strong>erreichten dabei den 3. Platz in der C Klasse. <strong>Cornelia und Kerstin</strong> erkämpften sich wiederum den 2. Platz in der A Klasse, diesmal jedoch hinter Kirsten Steinmetz-Möller und Charlotte Lange.</p>
<p>Bei den Männern tanzten 18 Paare – davon drei mit Pinkballroom-Beteiligung &#8211; in drei Klassen. <strong>Jesper Reinhold und Michael Mews</strong> ertanzten sich den 5. Platz in der B-Klasse. In der gleichen Klasse holten sich <strong>Egidio Aiosa und sein Partner Klaus-Dieter Kellmann</strong> (Düsseldorf) den 2. Platz. Sie mussten sich nur dem Berliner Paar Rainer Dietzel und Ludwig Becker geschlagen geben. <strong>Torsten Reulen ist dieses Mal mit Niels Hartvigson</strong> (Dänemark) angetreten und erreichte den 5. Platz in der A-Klasse. <strong>Pascal Herrbach mit seinem Partner Christian Roman Wenzel</strong>(Düsseldorf) musste sich wiederum nach einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem 2. Platz in dieser Klasse hinter Csaba Csetneki und Balázs Gáti (Ungarn) zufrieden geben.</p>
<p>Direkt nach Weihnachten ein Turnier zu tanzen ist schon eher was für die ganz Harten und dann kann man auch schon mal alles geben. Entsprechend haben 10 (das waren fast alle Latein-Paare!!!) Frauenpaare Eingang in die Kombinationswertung (Standard &amp; Latein) gefunden. Hierbei erreichten <strong>Katrin und Sophia</strong> den 9. Platz. <strong>Cornelia und Kerstin</strong> haben mit ihren beiden 2. Plätzen die Kombination gewonnen. Bei den Männern haben nur 2 Paare beide Kategorien getanzt – allerdings ohne Berliner Beteiligung.</p>
<p>In den Mixed Starterklassen (mit in erster Linie dänischer Beteiligung) war Pinkballroom mit <strong>Kristin Marunke</strong> vertreten, die sich spontan mit dem Franzosen Julie Poli für Latein zusammengetan hat. Den umkämpften 1. Platz in der A-Klasse holten sich aber am Ende Gilles Hoxer und Ima Mustafic vor den beiden. Ansonsten beteiligten sich immerhin 2 Gruppen und leider nur ein Paar am Showturnier.</p>
<p>Am Silvesterball des nächsten Abends wurde nochmals getanzt, getanzt und getanzt… Ansonsten wurde eine Stadtführung sowie eine Neujahrsbrunch geboten (beides mussten wir allerdings wegen Übermüdung für uns canceln). Insgesamt war es ein schönes Turnier, das mit viel Verve vorbereitet und ausgetragen wurde (dies nicht zuletzt wegen der überaus charmanten und professionellen Moderation). Der Saal war der der Outgames, d.h. groß und wieder mit wunderschönen Fotos geschmückt. Die Musik war schön, bisweilen auch experimentell und als Wiener Walzer wurde zum Glück nicht ausschließlich der heißgeliebte Ohrwurm „<a href="http://www.musictory.de/musik/Danny+Kaye/Wonderful+Wonderful+Copenhagen">Wonderful wonderful Copenhagen</a>“ aufgespielt. Die Organisation war hervorragend. Einziges Manko: Am Turniertag wurde die Siegerehrung der Kombination schlicht vergessen. Das wurde am Silvesterball zwar schnurstracks nachgeholt, aber mit falschem Ergebnis…inzwischen wurde alles auf der Website korrigiert. Die Pinkballroom-Paare<br />
waren ein wenig auf den 2. Platz abonniert – das war teilweise erfreulich aber auch bisweilen enttäuschend…. Das nächste NordicOpen-Turnier wird im Juni 2013 stattfinden, damit die Teilnehmer Kopenhagen auch im Sommer erleben dürfen. Das wird bestimmt auch schön…</p>
<p>Alle Ergebnisse unter</p>
<p><a href="http://www.essda.eu/results/2011/111230_Nordic-Open/Results-Nordic-Open-2011.pdf" target="_blank">http://www.essda.eu/results/2011/111230_Nordic-Open/Results-Nordic-Open-2011.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Showtanzgruppe REVUE EN ROSE von pinkballroom</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 08:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[﻿﻿﻿ Die Showtanzgruppe REVUE EN ROSE von pinkballroom (www.revue-en-rose.de) ist mit ihrer neuen Show &#8220;Burlesqe&#8221; weiterhin in Berlin unterwegs: Auf dem Frauenball im MAXIXE am Samstag, den 26.11.11: REVUE EN ROSE als Highlight und Tania legt auf. Weitere Infos unter &#8230; <a href="http://www.pinkballroom.de/blog/?p=763">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿﻿﻿<br />
Die Showtanzgruppe REVUE EN ROSE von pinkballroom (<a href="http://www.revue-en-rose.de" target="_blank">www.revue-en-rose.de</a>) ist mit ihrer neuen Show &#8220;Burlesqe&#8221; weiterhin in Berlin unterwegs:<br />
Auf dem Frauenball im <strong>MAXIXE am Samstag, den 26.11.11</strong>: REVUE EN ROSE als Highlight und Tania legt auf. Weitere Infos unter www.tanzschule-maxixe.de</p>
<p>Im Rahmen der Weihnachtsshow von Pinkballroom im <strong>Cafe Fatal am Sonntag, dem 11.12.2011</strong>: Neben der Show &#8220;Burlesque&#8221; gibt es auch Shows und Tanzeinlagen von Pinkballroom zu sehen. Weitere Infos unter<a href="http://www.cafefatal.de" target="_blank"> www.cafefatal.de</a></p>
<p>Wer die erste Darbietung von &#8220;Burlesque&#8221; auf dem Rosenball verpasst hat, notiert sich die Termine schon mal im Kalender.</p>
<p>﻿﻿﻿</p>
<p>﻿﻿﻿</p>
<div class="al2fb_likers"><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100001527412888">Tanzschule Maxixe</a> <span class="al2fb_liked">gefällt dieser Artikel</span></div><script src="http://connect.facebook.net/de_DE/all.js#xfbml=1"></script><fb:like ref="AL2FB" show_faces="true" width="450" href="http://www.pinkballroom.de/blog/?p=763"></fb:like>]]></content:encoded>
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		<title>13th Berlin Open on June 9th, 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 10:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Turniernachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[The 13th Berlin Open will be take place on June 09th, 2012. We are looking forward to seeing you in Berlin! &#160; Die 13.Offenen Berliner Meisterschaften finden am 9.Juni 2012 statt. Wir freuen uns auch Euch! Charme Hungary Dance Club, &#8230; <a href="http://www.pinkballroom.de/blog/?p=759">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The 13th Berlin Open will be take place on June 09th, 2012. We are looking forward to seeing you in Berlin!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die 13.Offenen Berliner Meisterschaften finden am 9.Juni 2012 statt. Wir freuen uns auch Euch!</p>
<div class="al2fb_likers"><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=111128728946625">Charme Hungary Dance Club</a>, <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000025190543">Anna Bella</a>, <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100001473080708">Dörte Lange</a> <span class="al2fb_liked">gefällt dieser Artikel</span></div><script src="http://connect.facebook.net/de_DE/all.js#xfbml=1"></script><fb:like ref="AL2FB" show_faces="true" width="450" href="http://www.pinkballroom.de/blog/?p=759"></fb:like>]]></content:encoded>
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		<title>Eurogames 2011 &#8211; Resumé</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 05:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Eurogames 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Rotterdam]]></category>

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		<description><![CDATA[﻿﻿﻿Eine Zugfahrt, die ist lustig, eine Zugfahrt, die ist schön. Seit gestern regnet es unablässig in Rotterdam und nach drei lauen, teilsonnigen Tagen ist es böse kalt geworden. Also nix wie weg hier. Leichter gesagt als getan, zumindest wenn man &#8230; <a href="http://www.pinkballroom.de/blog/?p=749">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿﻿﻿Eine Zugfahrt, die ist lustig, eine Zugfahrt, die ist schön. Seit gestern regnet es unablässig in Rotterdam und nach drei lauen, teilsonnigen Tagen ist es böse kalt geworden. Also nix wie weg hier. Leichter gesagt als getan, zumindest wenn man mit der Eisenbahn reisen möchte. Aufgrund eines Oberleitungsschadens hatte man uns schon eine Ankunft in Berlin nach Mitternacht in Aussicht gestellt (und damit 9 Stunden Gesamtreisezeit), aber irgendwie hat man es wegen der vielen Berlinheimkehrer von den EuroGames doch noch geregelt bekommen, uns den vorgesehenen Zug erreichen zu lassen. Nun sitzen wir in einem vollen IC unter vielen Berlinern und mehreren Piinkies und rollen durch verregnete Landschaften.<br />
Gerade sind &#8220;Frank Schnur und Gesellschaft&#8221; öffentlich ausgerufen worden. Ob sie ihm seinen geklauten Koffer zurückgeben wollen und es als Streich mit der versteckten Kamera entlarven? Das wäre denn doch zu schön. Frau Kallmann erklärt derweil dem jungen Schaffner das gleichgeschlechtiche Tanzen anhand von Videos von Herrn Beier.</p>
<p>Was gibt es nun noch nachzutragen?<br />
Das gestrige Frauenlateinturnier lief auf merkwürdige Weise irgendwie nebenher. Auch weibliche Zuschauer schienen sich mehr für das Standardturnier der Männer zu interessieren. Das mag der besonderen Situation der Klasseneinteilung bei den Männern geschuldet gewesen sein, sicher aber auch der Tatsache, dass es in der Sektion Frauen Latein derzeit nur wenige Spitzenpaare gibt, von denen das eine oder andere in Rotterdam auch noch durch Abwesenheit glänzte. So war denn das Gesamtniveau der diesjährigen Deutschen Meisterschaften höher als das der EuroGames, und hätten die Wertungsrichter hier auch den &#8220;harten Cut&#8221; vorgenommen, dann hätten wir wohl eine A-Klasse Frauen Latein mit nur zwei Paaren gesehen.<br />
Denn recht offenen Kampf um Bronze hätten fast Kallmann/Wagner für sich entschieden und hätten damit einen kompletten EM-Medaillensatz aus Standard, Latein und Kombination eingefahren, aber stattdessen bekamen die Gastgeber auf den letzten Drücker doch noch ihren ersten und einzigen Europameisterschaftstreppchenplatz in den Spezialturnieren durch Andeweg/Andeweg, die sich in Latein merklich verbessert haben.</p>
<p>Abends wurden noch &#8220;Wettbewerbe&#8221; im Showdance ausgetragen. Die Anführungszeichen stehen dort nicht, weil das keine offizielle Turnierkategorie gewesen ist (im Gegenteil: auch dies waren Europameisterschaften), sondern weil in der Sparte &#8220;Showdance Gruppe&#8221; nur eine einzige Formation am Start war. Besser sah das schon bei den Paaren aus, wo überwiegend Männer-Lateinpaare antraten. Mich berührten von den acht Auftritten eigentlich nur jene beiden der niederländischen Paare Diependaal/Gill und Andeweg/Andeweg. Warum es bei ihnen so menschelnd rüberkam, hatte einen etwas traurigen Anlass. Beide Paare erklärten unmittelbar nach ihren Darbietungen ihren Rückzug vom Tanzsport. So sind nun den Holländern insgesamt drei ihrer besten Paare abhanden gekommen, ohne dass sich hier irgendwelche potentiellen Nachfolger gezeigt hätten. Gewonnen haben allerdings weder die heimischen Paare noch die Stauffer-Kruses mit der neuesten zoologischen Erweiterung ihres Repertoires, sondern die Latein-Europameister Martin/Victor mit einer Darbietung mit wenig Seele und wenig Showcharakter, aber von den Wertungrichtern halt dennoch mit Gold bedacht. Die ungewöhnlichste Performance lieferten die Neu-Spanier Castillo/Granizal ab, mit etwas, das man schlicht als &#8220;KZ-Kür&#8221; bezeichnen könnte und einen zumindest ambivalenten Eindruck hinterließ. Ich möchte wetten, dass einige diesen Beitrag geschmacklos fanden. Mir war er einfach etwas zu platt.</p>
<p>Tja, und der Ball an sich? Ich war dazu eingeladen als Vorstandsmitglied der ESSDA, war aber nur eine Dreiviertelstunde lang dort, um mir den Showdancewettbewerb der Paare anzusehen, weil ich das als &#8220;dienstliche Pflicht&#8221; ansehe. Den Rest habe ich mir geschenkt (man könnte auch sagen &#8220;boykottiert&#8221;), weil ich es wie viele andere nicht in Ordnung fand, dass auch registrierte Tänzer für eine Ballkarte 25€ zahlen mussten. Wobei für mich der entscheidende Punkt ist, dass im Rahmen des Balls offizielle Tanzwettbewerbe der EuroGames ausgetragen wurden, und die müssen für Turniertänzer angesichts der hohen Meldegebühr einfach gratis sein &#8211;oder zumindest stark ermäßigt. Hätte man z.B. die Tickets an Tänzer für 10€ statt für 25€ verkauft, dann wäre es sicher schön voll gewesen auf dem Ball, die Stimmung viel besser und die Gesamteinnahmen auch nicht geringer.</p>
<p>Zu einer ordentlichen Sportveranstaltung gehört natürlich so etwas wie ein Medaillenspiegel. Das ist nicht so ganz einfach, weil die Startlisten nach Staatsangehörigkeiten geführt wurden, man im gleichgeschlechtlichen Tanzen aber bisher eher nach den Ländern sortiert hat, in denen die Tänzer leben und trainieren. Manche ließen das &#8220;nachkorrigieren&#8221;, und so ging es alles ein wenig durcheinander. Da sollte sich die ESSDA vielleicht doch mal um eine einheitliche Regelung bemühen.<br />
Sortiert nach &#8220;country of residence&#8221; ergibt sich bei den 29 vergebenen Medaillen (die eigentlich Aufsteller sind) der ersten offiziellen Europameisterschaften in den klassischen Disziplinen Standard, Latein und Kombination folgendes Bild:<br />
Nach Deutschland ging genau die Hälfte der Plätze 1-3, nämlich 14,5. Wie gewohnt waren die deutschen Paare in Standard führend, bei den Frauen sogar dominant. Sowohl im Hauptgruppenturnier als auch im Seniorenturnier standen nur Frauen aus Deutschland auf dem Siegerpodest. Im Lateinbereich sieht die Situation bei den Frauen (3 Medaillen) weiterhin bedeutend besser aus als bei den Männern (0,5 Medaillen). Frauen und Männer zusammengerechnet liegen Großbritannien (3) und Dänemark (2,5) mit Deutschland etwa gleichauf und sind in der Breite vielleicht sogar besser aufgestellt.<br />
Auch insgesamt waren die Briten (5) vor den Dänen (3) zweitstärkste Nation, wobei anzuführen ist, dass erstere als einziges Land (von jenen, in denen es mehrere gleichgeschlechtliche Tanzpaare gibt) neben den Gastgebern und Österreich mit einer annährend kompletten &#8220;Nationalmannschaft&#8221; vor Ort war. Bei allen anderen gab es Lücken. Besonders spärlich vertreten war Ungarn, und das ein Jahr vor den EuroGames in Budapest. Wieder verschwunden von der Equality-Landkarte sind Schweden und Slowenien, etwas präsenter geworden sind Griechenland und Tschechien, weiterhin absolute Fehlanzeige herrscht in Sachen Italien, Polen und Russland. Insgesamt gingen die EM-Medaillen in neun, die EuroGames-Medaillen (Klassen A-D) in vierzehn verschiedene Länder.</p>
<p>Im innerdeutschen Vergleich war Nordrhein-Westfalen das meistdekorierte Bundesland, Köln und Berlin die erfolgreichsten Städte. Je fünf EM-Podestplätze gingen in die beiden deutschen Equalityzentren, wobei Köln bei den Titeln die Nase mir 3:2 vorn hat. Der Norden und der Süden Deutschlands war in Rotterdam leider kaum vertreten, so dass es nicht verwundert, dass nur eine einzige der deutschen EM-Medaillen nicht nach NRW oder Berlin gegangen ist.</p>
<p>Auch pinkballroom war nicht annähernd komplett in Rotterdam am Start. Aber die neun Paare, die dort angetreten sind, haben sich durchweg gut, meist sogar prächtig geschlagen und dabei auch noch eine exzellente Medaillenausbeute erzielt. Kerstin Kallmann und Cornelia Wagner waren mit EM-Gold, EM-Bronze und einem vierten Platz das erfolgreichste pinkballroom-Paar und zweiterfolgreichste Frauenpaar insgesamt. Aus vereinssportlicher Sicht also ein EuroGames-Turnier, das sehr positiv in Erinnerung bleiben wird.<br />
Nimmt man die Vereinsbrille ab, dann bleibt ein Tanzturnier, das nicht perfekt und nicht immer den hiesigen Präferenzen entsprechend organisiert war, aber meiner Ansicht nach eindeutig im grünen Bereich lag. Die Halle war groß, die Fläche turniertauglich, der große Leuchter darüber traumhaft, die Umkleiden großzügig, der ganze Rahmen feierlich, die Informationslage während des Turniers relativ gut und der Ablauf meist flüssig. Chaos herrschte zuweilen in der Startnummernausgabe und am Moderationspult und Tranigkeit beim Protokollteam. Im Ganzen recht ordentlich mit ein wenig Luft nach oben. Ein bisschen mehr gesunder Menschenverstand und ein paar Gedanken mehr an das Wohl der Paare wären noch wünschenswert.</p>
<p>Selbiges kann man von dem Gesamtevent &#8220;EuroGames 2011&#8243; nicht behaupten. Da lag doch etliches im Argen. Fast alles wirkte billig, halbherzig oder schlecht vorbereitet, und dass fehlendes Geld und Personal durch ein Mehr an Herzlichkeit ausgeglichen wurde, kann man auch nicht behaupten. Die Volunteers der EuroGames haben sich da teilweise immerhin noch Mühe gegeben, aber was den Rest der Bevölkerung angeht&#8230;<br />
Nun ist es natürlich auch schwer, mit den unverkrampft-gelassenen Kopenhagenern (2009) oder den mitschunkelnden Kölnern (2010) mitzuhalten, aber in Rotterdam wähnte ich mich manchmal so, als wäre ich schon bei den EuroGames 2012 in Budapest, wo man sich besser von vornherein auf wenig Gegenliebe einstellen sollte.<br />
Zum Schluss der Tanzwettbewerbe bin ich noch mit einem dummdreisten Ordner (vom Ahoy, nicht von den EuroGames) aneinandergeraten. Da hätte nur noch ganz wenig gefehlt, bis die Fäuste geflogen wären, ganz ehrlich. Also, in diese Stadt muss ich wirklich nicht nochmal hin.</p>
<p>Und dennoch: Wenn ich für mich Gesamtbilanz ziehe, dann habe ich neben zwei Silbermedaillen und einer Vize-EM-Trophäe auch die Tage der EuroGames 2011 auf der Habenseite. Nicht wegen der Stadt, nicht wegen der EuroGames als solcher, sondern allein wegen der Tatsache, hier drei Tage lang einen Großteil der europäischen Frauen- und Männerpaare in bester Form und schönem Rahmen beim gemeinsamen Saisonhöhepunkt 2010/11 erlebt zu haben. Sei es nun als Teilnehmer meiner eigenen oder Zuschauer der anderen Turniere. Ich möchte schon fast behaupten, dass allein das A-Finale der Hauptgruppe Männer Latein allen Kosten- und Zeitaufwand der Reise gerechtfertigt hat. <img src='http://www.pinkballroom.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Darüber hinaus habe ich es einfach sehr genossen, endlich einmal wieder auf ganz viele andere Tänzer aus verschiedenen Ländern zu stoßen, bei denen ich weiß, dass sie genau wie ich viele Monate bei mitunter freudlosen und mühseligen Trainingseinheiten in schnöden, stickigen  Räumen zugebracht haben und sich wahrscheinlich zuweilen für genauso bekloppt halten wie ich mich selbst. Die geplagte Sportlerseele braucht das zuweilen. Es entschädigt für Vergangenes und motiviert für Zukünftiges. Aber erleben lässt es sich wirklich nur im großen Rahmen. Weder die größeren Eintagesturniere (London, Berlin, Kopenhagen) noch die zweitägige Deutsche Meisterschaft sind in der Lage, so ein Flair zu verbreiten wie EuroGames, Outgames oder Gay Games, geschweige denn diese zu ersetzen oder entbehrlich zu machen.</p>
<p>Also, Mädels: Wenn das Geld knapp ist, spart in Gottes Namen bei den Privatstunden, beim Turnieroutfit oder bei den Reisekosten zu kleineren Turnieren, aber streicht nicht die jährlichen internationalen Meisterschaften aus eurem Kalender!  Selbst EuroGames in Minsk würden wunderbar sein, so lange dort eine schöne Tanzfläche ausgelegt würde und alle dorthin fahren und mitmachen. Alle einschließlich euch!</p>
<p>In diesem Sinne auf ein erfolgreiches Tanzjahr 2010/2011</p>
<p>Euer</p>
<p>Thorsten von Steglitz</p>
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		<title>Tag 3 (Standard Männer, Latein Frauen)</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 10:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Was habe ich da doch heute Mittag noch gleich gefaselt von einem fest definierten Zusammenhang zwischen absolutem Leistungsvermögen und Klasseneinteilung? Kaum rausgeschickt, lieferten die geschachtelt ausgetragenen Hauptgruppenturniere Frauen Latein und Männer Standard ein schönes Beispiel dafür ab, dass eben nichts &#8230; <a href="http://www.pinkballroom.de/blog/?p=745">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was habe ich da doch heute Mittag noch gleich gefaselt von einem fest  definierten Zusammenhang zwischen absolutem Leistungsvermögen und  Klasseneinteilung? Kaum rausgeschickt, lieferten die geschachtelt  ausgetragenen Hauptgruppenturniere Frauen Latein und Männer Standard ein  schönes Beispiel dafür ab, dass eben nichts definiert und alles relativ  ist. Während bei den Frauen alles in die A-Klasse genommen wurde, was  sich halbwegs dafür empfahl, gab es bei den Männern den &#8220;harten Cut&#8221; mit  nur fünf A-Paaren. Dadurch landete per Dominoeffekt der übliche  A-Klassenunterbau in der B (13 Paare) und die halbe übliche B-Klasse in  der C (10 Paare). Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals eine  leistungsmäßig stärkere C-Klasse Männer Standard gesehen zu haben als  heute. Weder die &#8220;echten&#8221; B-Paare noch die &#8220;echten&#8221; C-Paare waren  begeistert davon, dass ihnen Konkurrenz vor die Nase gesetzt wurde,  gegen die sie keine Chance haben würden. Und auch bei den  &#8220;Heruntergestuften&#8221; hielt sich die Laune in Grenzen, wobei jene immerhin  Medaillen mit nach Hause nehmen konnten. Auch wenn ich den Schnitt nach  den ersten Paaren heute nachvollziehen konnte, ist es schon  problematisch, wenn davon alle anderen Klassen mitbetroffen sind.  Brauchen wir doch die festen Klassen??</p>
<p>Abgesehen von der auffallend kleinen A-Klasse gab es bei den  Standardmännern weitgehend eine Reihung &#8220;nach Plan&#8221;. Herrbach/Wenzel  ertanzten souverän einen halben Europameistertitel für Berlin (vor  Schlattmeier/Becker und Csetneki/Gati). Stefan und ich haben Silber in  der B-Klasse bekommen. Wären da nicht die vier Paare gewesen, die eher  in die B-Klasse gehört hätten, dann wären Beier/Trummer C-Sieger  geworden. So aber war es Platz 5, und für Kapteina/Schnur war kein  C-Finalplatz mehr frei. Unter der C-Klasse gab es noch eine  Mini-D-Klasse mit zwei Paaren. Das hätte man sich auch schenken können,  denn was die beiden Paare zeigten, lag deutlich über D-Niveau. Es wäre  ja nicht das erste Mal gewesen, dass bei einem großen Turnier keine  Männer-D-Standard zur Austragung gekommen wäre.</p>
<p>Mir fallen jetzt gerade massiv die Augen zu. Darum an dieser Stelle nur  Gratulation an Ulrike Hesselbarth und Kristin Marunke, die mit tollem  Tanzen und umwerfenden Outfit Vize-Europameisterinnen Latein geworden  sind (hinter den Seriensiegerinnen Reger/Dlouhy), sowie an Hildegard  Arkenstette und Katrin Purschke, die -in holländischen Bastionen  wildernd- nach Standard D-Bronze heute Latein D-Gold gewonnen haben.</p>
<p>Alles weitere schreibe ich am Sonntag nieder. Meine Tippfehlerquote wird auch langsam außerirdisch jetzt&#8230;</p>
<p>TvSt</p>
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		<item>
		<title>Tag 3 &#8211; (Senioren Männer Latein)</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 17:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Senioren Männer Latein ist ja immer eine recht übersichtliche  Angelegenheit. Manch deutschem Leser werden sich sicher die Haare  sträuben, wenn er liest, dass die insgesamt 13 Paare auf vier Klassen  verteilt wurden ( 5xD, 3xC, 2xB und 3xA), aber da muss ich mal eine  Lanze für dieses System brechen. In der Praxis stellt sich das als zwar  weniger spannend, aber sportlich weitaus fairer dar, als wenn man nun  nur drei oder gar zwei Klassen gebildet hätte, in denen dann die  schwächeren Paare der jeweiligen Klasse blosses Füllmaterial gewesen  werden. Schiebt man ständig Paare nach Maßgabe der Größe des  Gesamtfeldes hin und her, bildet sich nie ein einheitliches Bild heraus,  welche Klasse für welches Leistungsvermögen steht. Und so lange das  nicht geschehen ist, braucht man über die Einführung fester Startklassen  eigentlich gar nicht nachzudenken. Es sei denn, man legt dafür ein  Qualifikationssystem außerhalb der normalen Turnierwertung fest. Aber  das ist dann wieder eine andere Geschichte, und wahrscheinlich eine  komplizierte und schwer verhandelbare.<br />
Während hier Soffie Dalsgaard weiter tapfer durch die Moderation  stolpert und laufend Teilnehmer den falschen Ländern zuordnet, beginnen  hier die Finals und werden höchstwahrscheinlich damit enden, dass die  neuen Europameister nur Turnierzweite sind, harre ich der Dinge, die  hier heute noch kommen. Nebenbei freue ich mich darüber, heute doch noch  ein Hollandklischee bedient bekommen zu haben. Selbst der Rotterdamer  kann es sich nicht verkneifen, am Samstag auf seinen öden, weiten  Plätzen große Blumen- und Fischmärkte abzuhalten. Also, es geht doch!  <img src='http://www.pinkballroom.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Tag 2 Who is Who (Latein Männer, Standard Frauen)</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 05:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eurogames 2011]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿Was für ein Tag! Mag ich auch viel geschimpft haben bisher über die  Ausrichterstadt und die Gesamtorganisation und damit Wasser auf die  Mühlen all derjenigen Tänzer gegossen, die sich gegen eine Teilnahme bei  den 13. EuroGames entschieden haben, so tritt das doch alles als  Petitesse gegenüber dem zurück, was heute im Ahoy zu erleben war. Da  erlebt man live und in Farbe ein auf 20 mal 12m zusammengedrängtes Drama  aus Freud´ und Leid, Schminke und Schweiß, Neid und Missgunst, Ehre und  Ehrgeiz &#8230;und ein wenig Sportgeschichte hautnah.<br />
Ja, ich kann verstehen, dass man mehrtägige Tanzveranstaltungen am  liebsten an Orten abhält, wo man auch einfach so Urlaub machen würde.  Aber, liebe Tänzerinnen und Tänzer daheim und unterwegs, wenn das nun  einmal nicht der Fall ist und ich mich aus zeitlichen oder finanziellen  Gründen entscheiden muss zwischen dem einen und dem anderen, dann muss  das eine (der Nur-Urlaub ohne Tanzturnier) schon einiges an Attraktionen  aufbieten, um mit dem anderen (dem einzigen Turnier im Jahr, das jene  Gänsehautparkettdramen hervorbringen kann) mithalten zu können.<br />
Während sich im Vorjahr beim Standardturnier der Frauen die Gemüter über  die Leistung der Wertungsrichter erhitzen, waren heute die Lateinmänner  Auslöser entfesselter Begeisterung, großer Verwunderung und heller  Aufregung.<br />
Es las es sich schon auf dem Papier wie das &#8220;Who is Who&#8221; des  Männer-Lateintanzens, und tatsächlich waren sie dann auch wirklich alle  da. Zu den Plätzen 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8 und 10 der letztjährigen Gay  Games gesellten sich die diesjährigen London-Sieger aus England und die  einst ungeschlagen abgetretenen Wiedereinsteiger Benjamin Martin/Silas  Victor aus Dänemark. Summa summarum wahrscheinlich das stärkste  Startfeld in der Sektion Männer Latein, das die Welt je gesehen hat. Per  Dominoeffekt wurden alle anderen Paare fast notgedrungen eine Etage  nach unten durchgereicht, so dass manch Ergebnis der Klassen B-D auf den  ersten Blick etwas seltsam anmutet; aber es war halt den Umständen  geschuldet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach der Vorrunde der A-Klasse mussten sich sowohl die deutschen als  auch die niederländischen Meister schon verabschieden. Nicht nur Schluss  für den heutigen Tag, sondern auch Ende der Karriere bedeutete das  Ausscheiden für Raeymaekers/Brankaert (BEL/NED). Mit sieben Paaren ging  es ins Finale, die Begeisterung war groß, die Wertung geschlossen und  die gute Laune des Publikums zumindest teilweise dahin, als bei der  Siegerehrung die drei Erstplatzierten der GayGames 2010 mit den Plätzen  5, 6 und 7 bedacht wurden. Amerikanerbashing bei der  Europameisterschaft? Missachtung technisch sauberen und hochwertigen  Tanzens zugunsten des Effekts? Die einen sagen so und die anderen so.  Anstelle der Paare aus Übersee und der tschechischen Weltmeister wurden  andere mit Medaillen bedacht. Platz drei -und damit erste internationale  Medaille in dieser Paarkombination- ging an Höxer/Herrbach, Platz zwei  an Castillo/Granizal, die angesichts der Chance, eine EM-Medaille zu  bekommen flugs von Südamerikanern zu Spaniern geworden waren, und der  Sieg war quasi eine Titelverteidigung, denn vor ihrem Rücktritt hatten  Martin/Victor noch die EuroGames 2008 in Barcelona gewonnen. Das  Publikum war vor allem von der Einstufung von Hradecki/Valcuha wenig  erbaut, und ob die einst als unschlagbar geltenden neuen Europameister  wirklich noch -oder wieder- besser als die Konkurrenz sind, darüber  herrschte auch wenig Einmütigkeit. Für Anhänger von ausgeklügelten  Verschwörungstheorien hätte ich hier für die Recherche immerhin einen  kleinen Tipp: &#8220;Dancing with the stars&#8221;.<br />
Weitaus pfleglicher ging es bei den 49 standardtanzenden Frauenpaaren  zu. Allerdings auch weitaus weniger spannend, was den Europameistertitel  angeht. Privou/Zimmermann waren dominanter denn je, und der Rest balgte  sich um die nachfolgenden Plätze, wobei die Deutschen wieder einmal  nichts anbrennen ließen. Die frischgebackenen  Senioren-Europameisterinnen Frische/Rautenbach bekamen noch eine  Hauptgruppen-Silbermedaille als Zugabe und die 10  Tänze-Europameisterinnen Kallmann/Wagner eine Bronzemedaille. Endlich  die erste internationale Medaille in der Standardsektion nach vielen,  vielen, vielen Stunden Training (ich weiß, wovon ich schreibe)!<br />
Womit es mal an der Zeit ist, über die heutige Bilanz von pinkballroom  zu sprechen. Quantitativ fast ein wenig beschämdend: Gar keine Starter  bei den Seniorinnen Latein, ein einsamer Pascal bei der Hauptgruppe  Männer Latein, und die vier Paare in der Hauptgruppe Frauen Standard  hätten sich auch leicht im Gewühl verlieren können. Haben sie aber  nicht, denn qualitativ betrachtet ist die Tagesbilanz grandios. Jedes  unserer Paare hat heute eine Medaille gewonnen und das bei großen und  starken Startfeldern. Neben den schon erwähnten sind dies Dimitrova/Veit  (Silber B-Klasse), Speckenmeyer/Speckenmeyer (Silber C-Klasse) und  Arkenstette/Purschke (Bronze D-Klasse). Auch der zweite Tag dieser  EuroGames war also wieder ein guter für pinkballroom. Und was den  dritten und letzten angeht, muss man eigentlich auch keine Befürchtungen  haben.<br />
Nach einem langen Turniertag wurde mit 90minütiger Verspätung und in  ziemlich kleinem Rahmen noch die jährliche Mitgliederversammlung der  ESSDA abgehalten. Hauptdiskussionspunkt war hier die Frage, ob und wie  man es angehen kann, im nächsten Jahr ein EuroGames-Turnier in  Budapest zu verwirklichen . Aber das ist eigentlich ein ganz eigenes  Thema.</p>
<p>TvSt</p>
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		<title>Tag 2 &#8211; Mittagsbericht</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 20:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eurogames 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute zunächst mal was anderes als Tanzen gucken, nämlich Halbmarathon. Verbannt in den Norden der Stadt, irgendwo zwischen Autobahn und Landebahn und mit den öffentlichne Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen, wurde ein baumumstandener, verschlungener Radfahrerrundkurs von 1,5km kurzfristig zur Strecke &#8230; <a href="http://www.pinkballroom.de/blog/?p=735">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute zunächst mal was  anderes als Tanzen gucken, nämlich Halbmarathon. Verbannt in den Norden  der Stadt, irgendwo zwischen Autobahn und Landebahn und mit den  öffentlichne Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen, wurde ein  baumumstandener, verschlungener Radfahrerrundkurs von 1,5km kurzfristig  zur Strecke für den Halbmarathon und die 10km-Straßenläufe erklärt. Die  Teilnehmer bekommen mit ihrer Rückennummer ein Gerät zum Zählen der  absolvierten Runden. Zuschauer müssen selber zählen und verlieren  spätestens nach drei Runden den Überblick. Es geht familiär zu. Sehr  familiär. Insgesamt etwa 65 Personen (davon gerade mal 10 Frauen) gehen  beim Halbmarathon an den Start &#8211;und 25 schauen zu. Eigentlich ganz  angenehm &#8211;aber sind das wirklich EuroGames??<br />
Wechsel zum Tanzen. Dort am Vormittag eine komplett andere  Zuschauerstruktur als an der Laufstrecke. Es sind fast nur Frauen in der  Halle. Einziger Programmpunkt sind die Lateinturniere der Seniorinnen.  24 startende Paare sind nicht wenig, aber an einem Vormittag locker zu  bewältigen, wenn auch Siebenerklassen nach 2 Sichtungsrunden direkt in  ein Finale geschickt werden. Der moderierende Dänemark-Import Soffie  Dalsgaard überschlägt sich fast vor Begeisterung, dass alle  Teilnehmerinnen das Finale erreicht haben. Was die wohl gefrüchstückt  hat?<br />
Seniorinnen Latein war lange eine britische Domäne, und angesichts der  Abwesenheit der Deutschen Meisterinnen war zu erwarten, dass sich das  hier in Rotterdam fortsetzt, doch dem war nicht wirklich so. Zwar gingen  vier Medaillen nach England, aber Europameisterinnen wurden klar die  &#8220;Neuseniorinnen&#8221; Wetschka/Plasse (AUT/FRA), und ein überraschendes  Silber ging zudem nach Deutschland an Lange/Petersen.<br />
Ich mache jetzt erstmal Mittagspause. Draußen ist auch egrade Sommer.  Und was werde ich dann wieder kaum sehen (um mal meine Erleuchtung von  gestern aufzulösen)? Fahrräder! In keiner niederländischen Stadt habe  ich so wenige Fahrräder gesehen wie hier in Rotterdam. Ich habe ja weder  auf Grachten, noch auf Windmühlen oder Holzschuhe spekuliert. Aber so  wenige Fahrräder? Die Stadt macht es einem wirklich nicht leicht.<br />
Der Nachmittag wird dann auch für Zuschauer wie mich anstrengend. In der  Startliste der Hauptgruppe Standard Frauen stehen 57 Paare &#8212; und bei  den Lateinmännern wird sich spätestens um 14 Uhr zeigen, wer denn  wirklich da sein wird und nicht nur auf dem Papier steht.</p>
<p>TvSt</p>
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		<title>Tag 1 SeniorInnen-Turniere und 10 Tänze-Turniere</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 21:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was zuerst? Das Schöne, das Tragische, das Absurde oder das Banale? Ach, egal&#8230; Während ich gestern der einfältigen Gemütlichkeit frönte, wurde Vereinskollege Frank Schnur direkt nach der Ankunft in Rotterdam der Koffer geklaut. So manifestiert man als Stadt mal gleich &#8230; <a href="http://www.pinkballroom.de/blog/?p=727">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was zuerst? Das Schöne, das Tragische, das Absurde oder das Banale? Ach, egal&#8230;<br />
Während ich gestern der einfältigen Gemütlichkeit frönte, wurde  Vereinskollege Frank Schnur direkt nach der Ankunft in Rotterdam  der Koffer geklaut. So manifestiert man als Stadt mal gleich seinen  vorauseilenden Ruf&#8230;<br />
Frank hat dennoch getanzt heute, aber unter einer Willkommensgeste  versteht man natürlich was anderes. Diesbezüglich ist hier aber absolut  nichts zu wollen. Der Großteil der Einwohner scheint verreist zu sein  und den Rest interessieren die EuroGames nicht die Bohne. Wobei man es  den Heimgebliebenen auch leicht macht, denn nirgends in der Stadt gibt  es Hinweise auf die EuroGames, und selbst an die Wettkampfstätten muss  man ganz nah ran (meist über irgendwelche öden, leeren Plätze), bevor  man dort einen Hinweis entdeckt. Das ist alles etwas freudlos und riecht  vor allem unglaublich nach &#8220;no budget&#8221;.Nur, wo stecken sie denn nun,  unser aller Registrierungsgebühren? Jedenfalls weder in den  Schließfächern des Turnierorts (2,50 Mietgebühr pro Tag), den dortigen  Kaffeebechern (2,20€ für Größe M), der Beleuchtung (rund um die gut  ausgeleuchtete Tanzfläche eine tieffinstere Halle) noch in den  Einweg(!)-Rückennummern, die man optional für 5 Euro sogar behalten  kann. Eine Stadt also, wo man sein Portemonnaie immer gut festhalten  sollte. Leider.<br />
Nun erstmal zum Sport, denn &#8211;trara!&#8211; Berlin hat seit heute  Europameisterinnen über 10 Tänze (Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner) und  Vizeeuropameister Senioren Standard (Stefan Huch und ich selbst). Das  Programm des ersten Turniertages war mit Senioren Standard (Frauen und  Männer) sowie den 10 Tänze-Turnieren (ebenfalls Frauen und Männer)  bewusst etwas kleiner gehalten, um einen Puffer zu haben für die  üblichen Organisationsmängel am ersten Tag. Der wurde in der Tat auch  benötigt. Zwar gab es keine großen Katastrophen, aber alles lief  schleppend an und nahm so recht nicht Fahrt auf. Dass die ESSDA es sich  zudem leistet, ihre eigene Veranstaltung teilweise gegen die eigenen  Regeln durchzuführen, sollte ich vielleicht am ehesten mir selbst (als  ESSDA- Vorstandsmitglied) vorjammern , aber manchmal weiß halt die  rechte Hand nicht, was die linke im Schilde führt. Eine vertane  Gelegenheit und Zündstoff für die morgige Mitgliederversammlung.</p>
<p>pinkballrooms Paare hatten heute bei der Klasseneinteilung der  Seniorenturniere allesamt eine &#8220;Tendenz nach oben&#8221;. Sowohl  Speckenmeyer/Speckenmeyer als auch Beier/Trummer und Kapteina/Schnur  wurden in die B-Klassen ihrer Turniere einsortiert und endeten dort auf  ordentlichen fünften und sechsten Plätzen.<br />
Die A-Klassen waren die ersten offiziellen EM-Turniere im  gleichgeschlechtlichen Paartanzen und deren Siegerpodeste nicht ganz  unerwartet fest in deutscher Hand. Fünfeinhalb der sechs Paare kamen aus  Deutschland. Erste Europameisterinnen der Senioren Standard wurden die  deutschen Meisterinnen Frische/Rautenbach (vor Schmitz/Henkels und  Kling/Hämmerer), kurz darauf folgten ihnen bei den Männern die deutschen  Meister Schlattmeier/Becker nach (vor Reulen/Huch und  Morche/Hartvigson).<br />
Am Nachmittag schlossen sich die Kombinationsturniere an, leider wieder  einmal vor ziemlich wenigen Zuschauern. Die Standardspezialisten und  ihre Anhänger verließen scharenweise die Halle und überließen die  Allrounder den echten Fans und den Wertungsrichtern. Während bei den  Männern überhaupt nur 5 Paare an den Start gingen und klar war, dass der  Sieg nur an Hall/Tzoulas oder Besseling/Doorn gehen kann (erstere  gewannen am Ende), war das Feld bei den Frauen mit 17 Paaren deutlich  größer und in der Spitze ausgeglichener. Kallmann/Wagner hatten im  Vorjahr bei einem ähnlichen Startfeld noch das Finale der Gay Games  verpasst und waren im Juni nur ganz knapp Deutsche Meisterinnen  geworden. Dass sie nun in einer Endrunde mit 6 Paaren aus 5 Ländern die  gesamte Konkurrenz hinter sich lassen würden, war von daher eine kleine,  aber freudige Überraschung. EM-Silber ging an Korpi/Rinne (FIN) und  EM-Bronze an Schneider/Eberherr (AUT).<br />
Es war ein Tag der Deutschen, dieser Donnerstag zum Einstimmen. Morgen  finden die ersten Hauptgruppen-Spezialturniere statt, und dort wird  teilweise mit härteren Bandagen gekämpft als bei Senioren und  Kombinierern. Man darf gespannt sein.<br />
Ach ja, da war ja noch was. Nach einem organisatorisch ordentlichen und  persönlich erfolgreichen Turniertag wurden die EuroGames ja auch noch  offiziell eröffnet. Bei einer Eröffnungsfeier schon eine Medaille um den  Hals baumeln zu haben, macht die Angelegenheit übrigens nicht weniger  absurd. Der Oberbürgermeister (jener berühmte mit Migrationshintergrund)  hielt eine schöne, aber vorhersehbare Rede und ansonsten ist nichts von  dieser tristen, lauten und dummen Veranstaltung auch nur eine Erwähnung  wert.<br />
Auf dem Weg nach Hause wurde mir dann plötzlich gewahr, was mich in  dieser niederländischen Stadt seit eineinhalb Tagen so irritiert hat.  Irgendwas ist hier nämlich gänzlich unholländisch. Die vielen  Dunkelhäutigen? Ach was! Die hohen Häuser? Haben ein paar Städte andere  auch. Das viele Wasser? Quatsch! Ach, ich sag&#8217;s einfach erst morgen&#8230;  <img src='http://www.pinkballroom.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>TvSt</strong></p>
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		<title>Tag 1 &#8211; Ganz in Schwarz</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 19:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eurogames 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Als wir heute ins Ahoy, dem Veranstaltungsort für die Eurogames im Tanzen angekommen sind begrüßte uns ein Raum, alles in Schwarz. Dekorationstechnisch macht man einen großen Raum so kleiner und die Veranstaltung sieht dann nicht so verloren aus. Das ausgefallene &#8230; <a href="http://www.pinkballroom.de/blog/?p=722">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir heute ins Ahoy, dem Veranstaltungsort für die Eurogames im  Tanzen angekommen sind begrüßte uns ein Raum, alles in Schwarz. Dekorationstechnisch macht man einen großen Raum so kleiner und die Veranstaltung sieht dann nicht so verloren aus. Das ausgefallene Licht in den Garderoben war damit nicht gemeint.<br />
Wir hatten also Mühe uns erstmal an die Dunkelheit zu gewöhnen. Die  Tanzfläche jedoch war gut ausgeleuchtet und ausreichend groß &#8211; um bei  den Sichtungsrunden 10 &#8211; 12 Paare auf die Piste zu bringen <img src='http://www.pinkballroom.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) &#8211; und  während bei den Volleyballern die Kollegen mit der viel zu glatten  Fläche kämpften hatten wir Glück mit unserem Holzparkett. Etwas hart  zwar aber doch gut betanzbar nicht zu stumpf und nicht zu glatt. Nur die  vielen Paare störten ein bisschen&#8230;</p>
<p>Um 20 vor 10 frage ich, hat jemand Startnummern gesehen? Nö, die kommen  sicher noch&#8230;.fällt mir ein, dass ich dafür dann zuletzt 5 Euro Pfand  hinterlegt habe, für eine Nummer, die für Donnerstag eingeschweißt wurde  und datiert ist. Na mal sehn ob ich die Nummer noch abgegeben  bekomme&#8230;<br />
Naja wie so häufig bei solchen Veranstaltungen ist zu erwarten, dass am  ersten Tag noch einige Kindekrankheiten ausgemärzt werden müssen und  üblicherweise gerät der Zeitplan aus den Fugen. So auch heute. Mit einer  Verspätung von 2 Stunden ging es am Nachmittag in die 10 Tänzerunde &#8211;  ach so, bevor ich es vergesse, Andreas und ich haben den 5.Platz in der B  gemacht &#8211; freu&#8230;</p>
<p>Wir hatten demnach auch nur noch wenig Zeit um zum Empfang des  Bürgermeisters zu kommen &#8211; mit Taxi waren wir aber pünktlich dort. Es  gab wie üblich Reden über die Spiele, die Stadt, wie sie sich  reingehängt hat, aber auch eine gute Rede des Bürgermeisters über  Toleranz, Integration und Vielfalt. Er selbst ist Muslim und anderer  Hautfarbe und gehört irgendwie auch zu diesen Gruppen&#8230; hat mir  gefallen.<br />
Die EGLSF (European Gay and Lesbian Sport Federation) hat die Stadt  gelobt, 700 Helfer und Hostes, die die Spiele zu dem machen, was sie  sind. Danach gab es eine kleine Showeinlage einer kleinmotorigen  Maschine, die ein Banner &#8220;Welcome zu Eurogames in Rotterdam&#8221; hinter  sich herzog, na wer hat es noch gesehen? Kurz danach regnete es in  Strömen. Wir hatten ja aber unseren Empfang und auch ein bisschen was zu  essen. Hier erfuhr ich auch, dass die Volleyballveranstaltung heute dann  doch wegen zu glattem Boden ausgefallen ist&#8230;</p>
<p>Danach hab ich ein Bad genommen und mir die Eröffnungsveranstaltung  geschenkt. Darüber müssen andere berichten. Ich wünsch Euch für heute  einen schönen Abend.</p>
<p><strong>Jürgen</strong></p>
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