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	<title>pinkballroom Berlin</title>
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	<description>Tanzsportgruppe für gleichgeschlechtliche Tanzpaare</description>
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		<title>Videos: &#8220;So hot&#8221; and &#8220;Rudolf&#8221; Show dance Comp at Gay Games VIII</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 10:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<title>Turnierbericht Gay Games VIII Köln</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 07:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Turniernachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der 8.Gay Games fanden in Köln unter anderem inoffizielle Weltmeisterschaften der gleichgeschlechtlichen Tanzpaare statt. Dreieinhalb dicht gepackte Turniertage standen auf dem Programm und anders als im Vorjahr sahen sich die Europäer diesmal zahlreicher und starker Konkurrenz aus Amerika und Australien ausgesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der 8.Gay Games fanden in Köln unter anderem inoffizielle Weltmeisterschaften der gleichgeschlechtlichen Tanzpaare statt. Dreieinhalb dicht gepackte Turniertage standen auf dem Programm und anders als im Vorjahr sahen sich die Europäer diesmal zahlreicher und starker Konkurrenz aus Amerika und Australien ausgesetzt. Sportlicher Höhepunkt aus Berliner Sicht waren zwei Titelgewinne und der Gewinn von insgesamt 10 Medaillen in den höchsten Leistungsklassen. Mit drei Paaren stand pinkballroom im Finale Männer Standard. Als Favoriten an den Start gegangen, erhielten die Deutschen Meister Christian Wenzel/Pascal Herrbach im Langsamen Walzer noch gemischte Wertungen, setzten sich aber in den folgenden Tänzen klar durch. Ergänzt wurde die starke Berliner Bilanz in dieser Sektion durch Platz 4 für Gergely Darabos/Serkan Arpac sowie Platz 5 für Holger Wenzel/Andreas Schöpp.</p>
<p>Im 10-Tänze-Turnier drehten Darabos/Arpac den Spieß dann um. In einer Millimeterentscheidung brachten ihnen neun zweite Plätze und ein Sieg im Cha-Cha-Cha die Goldmedaille vor Wenzel/Herrbach und einem amerikanischen Paar. Diese drei Paare trennte im Endergebnis jeweils nur eine Platzziffer. Drittes Hauptgruppenturnier mit Berliner Finalbeteiligung war das der Frauen Latein, und auch hier gab es Medaillen. Tania Dimitrova/Melanie Vogt gewannen klar Silber, Ulrike Hesselbarth/Kristin Marunke retteten trotz eines fünften Platzes im Jive die Bronzemedaille ins Ziel.<br />
<img src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/IMG_9149-225x300.jpg" alt="IMG_9149" title="IMG_9149" width="225" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-544" /><br />
Ganz knapp an einer Medaille vorbei tanzten hingegen Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner in der Hauptgruppe Frauen Standard. Dennoch ist Platz 4 als Erfolg zu werten und mag darüber hinwegtrösten, dass drei Tage später das Finale des 10-Tänzeturnies ohne die letztjährigen Vorjahresdritten stattfand. Bei den Senioren I gab es jeweils Kombinationssilber für die Deutschen Meisterpaare. Bei den Frauen lagen Dorothea Arning/Almut Freund (TC Spree-Athen) ebenso deutlich auf Platz zwei wie bei den Männern Thorsten Reulen/Stefan Huch (pinkballroom in der TiB). Hier gewannen zudem Claus Koggel/Thomas Bensch (Tanzschule Walzerlinksgestrickt) Bronze. Medaille Nr.10 für Berlin holte Holger Wenzel als Dritter des Senioren-Standardturniers; hier mit Tanzpartner Michael Kraus aus Stuttgart. </p>
<p>An allen Turniertagen gab es trotz relativ hoher Eintrittspreise zahlreiche Zuschauer und gute Stimmung. Während am ersten Tag der Zeitplan noch heftig aus dem Ruder lief, spielte sich der Ablauf ab dem zweiten Tag deutlich besser ein, so dass auch das Orgateam der Tanzwettbewerbe mit den ersten Gay Games auf deutschem Boden überaus zufrieden sein darf. (Text: Thorsten Reulen)</p>
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		<title>Tag 6, Fotos</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" alt="image" src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/wpid-IMG_9149.JPG" /></p>
<p><img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" alt="image" src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/wpid-IMG_9049.JPG" /></p>
<p><img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" alt="image" src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/wpid-IMG_9057.JPG" /></p>
<p><img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" alt="image" src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/wpid-IMG_9141.JPG" /></p>
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		<title>Großes Kino, großes Theater (Tag 5, Tanztag 2)</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 07:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Turniernachrichten]]></category>

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Na, es geht doch! Also, größtenteil jedenfalls. So gegen 23 Uhr wäre ich heute zuhaus gewesen, wenn mich nicht familiäre Verplichtungen etwas aufgehalten hätten. Und danach noch ein wenig Sekt vonwegen der Silbermedaille, die ich heute gewonnen habe. Aber das ist nun wirklich nicht das Ereignis des Tages gewesen. Heute stand der Publikumsrenner einer jeden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" alt="image" src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/wpid-IMG_8943.JPG" /></p>
<p>Na, es geht doch! Also, größtenteil jedenfalls. So gegen 23 Uhr wäre ich heute zuhaus gewesen, wenn mich nicht familiäre Verplichtungen etwas aufgehalten hätten. Und danach noch ein wenig Sekt vonwegen der Silbermedaille, die ich heute gewonnen habe. Aber das ist nun wirklich nicht das Ereignis des Tages gewesen. Heute stand der Publikumsrenner einer jeden internationalen Meisterschaft auf dem Programm, die Hauptgruppe A Latein der Männer. Angesichts der zahlreichen Anmeldungen aus Europa und Übersee war schon vorher klar, dass allein die Einstufung in die A-Klasse kein Zuckerschlecken werden würde.<br />
<img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" alt="image" src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/wpid-IMG_8941.JPG" /></p>
<p>13 Paare aus sieben Ländern waren es schließlich, die nach der Sichtungsrunde in die schon sehr sehenswerte Vorrunde gingen. Diese überstanden noch alle drei deutschen Paare. Im Halbfinale war dann leider Endstation für die pinkballroom-Paare. Sowohl die deutschen Vizemeister Gergely Darabos/Serkan Arpac als Pascal Herrbach, der erst vor kurzem das Training mit Gilles Höxer aus Kopenhagen aufgenommen hatte, erreichten nicht das Finale. Dort standen drei Paare aus Nordamerika, eines aus Südamerika und nur zwei aus Europa. Immerhin gehörten dazu auch die Deutschen Meister Christian Wenzel/Vinzenzo Rampino, die sich mit einem fünften Platz auch gut aus der Affäre zogen, mit dem Kampf um die Medaillen aber nicht wirklich etwas zu tun hatten. So war es dann an den tschechischen Outgames-Siegern David Valcuha und Milan Hradecki, Europas Ehre zu retten. Und in der Tat konnten sie dort anknüpfen, wo sie im letzten Jahr aufgehört haben und quasi ihren Weltmeistertitel verteidigen &#8211;und das zudem recht klar. Trotz des europäischen Sieges setzten aber in der Breite die US-Paare die Akzente, die mit einem halben Dutzend Paaren in der A-Klasse vertreten waren und zudem die Plätze 2, 3 und 6 holten.</p>
<p>Bezieht man noch das Paar aus Uruguay auf Platz 4 mit ein, wird klar, dass Europa im Bereich Männer Latein nicht der Nabel der Welt ist. Eine Erkenntnis, die nicht neu ist, aber in Jahren ohne Weltspiele immer etwas in Vergessenheit gerät.</p>
<p>Das Publikum hatte jedenfalls seine helle Freude an der interkontinentalen Auseinandersetzung und an jedem einzelnen Finalpaar. Und auch um die Wertungen erhob sich kein Proteststurm. Was aber nicht heißt, dass die Vorgänge des Vortages vergessen sind, im Gegenteil. Neben der Tanzfläche war das heute Thema Nummer 1. Es war von politischem und taktischen Werten die Rede, von Sippenhaft, Vetternwirtschaft und gar Verschwörung. Lauter Begriffe, die bis jetzt im gleichgeschlechtlichen Tanzsport relativ wenig im Umlauf waren. Hier scheint Aufarbeitung und Aufklärung Not zu tun.</p>
<p><img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" alt="image" src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/wpid-IMG_8971.JPG" /></p>
<p>Was hat Berlin noch auf der Habenseite? Analog zum Vortag gab es wieder eine Goldmedaille für den TSC Balance, diesmal durch Anja Börner/Gabriele Draheim in der B-Klasse der Sen II (über 45) Standard. Im gleichen Turnier ging Silber an Yvonne und Cordula Speckenmeyer, und auch sonst sammelt pinkballroom weiter die anderen Medaillenfarben: Ebenfalls Silber bekamen mein Tanzpartner Stefan Huch und ich im 10-Tänze-Turnier der Senioren I (ab 35) und ihre bereits zweite Medaille holten Stefan Conradi/Andreas Trummer im Turnier der Senioren II B, wo sie Platz 3 belegten. Bronze nach Berlin holten zudem noch Claus Koggel/Thomas Bensch (für Walzerlinksgestrickt startend?) im 10-Tänze-Turnier der Senioren I.</p>
<p>Im Finale Sen I A-Latein standen heute Dorothea Arning/Almut Freund, die dort aber nicht auf das Treppchen kamen. Gold ging anch Österreich (Agnes Schneider/Helga Eberherr), Silber und Bronze in die USA. Wer in der Mittagpause im Saal blieb, der sah, dass es viel einfach sein kann, sich Gay Games-Medaillen zu ertanzen als im Bereich Standard und Latein.</p>
<p>Linedancing kostet weniger Schweiß, sieht putzig aus und belohnt seine Teilnehmer angesichts der geringen Konkurrenz weitaus häufiger mit Medaillen als das bei uns der Fall ist..</p>
<p>Doch diese Chance ist jetzt erst einmal vorbei. Morgen geht es wieder nur auf dem klassischen Weg, also jenen mit Schweiß und manchmal auch Blut und Tränen. In den Hauptgruppen werden pinkballrooms starke Sektionen Männer Standard und Frauen Latein auf dem Programm stehen. Es fehlt ja  immer noch an einer Goldmedaille&#8230;</p>
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		<title>Nachmitternachtsblues (Tag 4, Tanzen erster Tag)</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist jetzt 1:45 Uhr nachts, und vor wenigen Minuten bin ich nach Hause gekommen. Wohlgemerkt nicht von einer Party, sondern vom Ort der Tanzturniere. Die letzten Finals fanden dort heute nach Mitternacht statt.
Angesichts eines Turnierbeginns um 9:30 Uhr und keiner echten Pause für etliche Beteiligten eine Höchstbelastung. Nahtlos reiht sich dieser erste Tag der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jetzt 1:45 Uhr nachts, und vor wenigen Minuten bin ich nach Hause gekommen. Wohlgemerkt nicht von einer Party, sondern vom Ort der Tanzturniere. Die letzten Finals fanden dort heute nach Mitternacht statt.</p>
<p>Angesichts eines Turnierbeginns um 9:30 Uhr und keiner echten Pause für etliche Beteiligten eine Höchstbelastung. Nahtlos reiht sich dieser erste Tag der Tanzwettbewerbe ein in die Reihe früherer erster Tage bei internationalen Meisterschaften, die ebenfalls zeitlich aus dem Ruder gelaufen sind. Da ich hier zu nachtschlafender Zeit nicht ins Detail gehen will, belasse ich es bei der Hoffnung, dass ab morgen alles zügiger wird.</p>
<p>Zur Geisterstunde gab es bei der Endrunde der Hauptgruppe A-Standard der Frauen nach einem an sich ruhigen Turnierverlauf dann auch noch Zustände wie im Fußballstadion. Mit Klatschen, Pfeifen und Buhen wurden die höchst divergierenden offenene Wertungen bedacht, bei denen sich auch mir teilweise Haare sträubten. Am Ende war es vorn wie gewohnt: Gold und Silber ging nach Köln. Dass aber die Siegerinnen Caroline Privou/Petra Zimmermann nur im Quickstep eine Einsermajoritär bekommen würde, dass die zweitplazierten Claudia Reger/Nadine Dlouhy von einem Wertungsrichter konsequent bis zum Slowfox die &#8220;6&#8243; gezeigt bekommen würden, dass hatte man sicher nicht erwartet. Dass dieser Wertungsrichter dafür pinkballrooms Viertplatzierte Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner ständig auf den ersten Platz setzte und als Krönung des Ganzen die sechstplazierten Ungarinnen Beatrix Rencsisovszki/Reka Füleki von der ungarischen Wertungsrichterin durchweg die &#8220;1&#8243; erhielt, erhitzte die Zuschauergemüter zusätzlich.</p>
<p>Unbeeindruckt von dem Kölner Duell an der Spitze und den Fan-Tumulten am Rande tanzten sich Piia Korpi/Santra Rinne aus Finnland zu einer unerwarteten Bronzemedaille. Kerstin und Conny waren über ihren vierten Platz hocherfreut und allemal glücklicher als über die ominösen Einsen.</p>
<p>Dass die an sich charismatischen Amerikanerinnen Zoe Balfour/Citabria Phillips einmal das unauffälligste Paar eines Finals (Platz 5) sein würde, hätten sie sich wahrscheinlich auch nicht gedacht. Die Ungarinnen hatten heute wirklich keinen guten Tag, und das sahen auch die Wertungsrichter so &#8212; bis auf eine, wie gesagt.<br />
<img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/wpid-IMG_8890.JPG" alt="image" /></p>
<p>Beim heutigen Hauptgruppenturnier ging pinkballroom medaillenmäßig leider komplett leer aus, und zwar in allen 5 Leistungsklassen. Immerhin ging aber ein Sieg nach Berlin durch Katrin Stade/ Saskia Dombrowski (TSC Balance) in der C-Klasse, dem mit 31 Paaren wohl größten Turnier dieser Gay Games überhaupt.</p>
<p><img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/wpid-IMG_8899.JPG" alt="image" /></p>
<p>Richten mussten es für pinkballroom die Senioren I Standard bei den Herren. Hier gab es einen dritten Platz in der A-Klasse für Holger Wenzel/Michael Kraus. In der C-Klasse gab es sowohl  Silber (Stephan Hueber/Ludwig Becker) als auch Bronze (Stefan Conradi/Andreas Trummer).</p>
<p>In der A-Klasse dieses Turniers setzten sich die Favoriten Stefan Schlattmeier/Peter Becker aus Bielefeld relativ klar durch. Dahinter gab es wiederum ein großes Durcheinander in den Wertungen, bei dem Wenzel/Kraus am Ende kanpp in den Medaillenrängen lagen (hinter Frank Neuenhoff/Alexander Weber aus Köln), und Stefan und ich kurz dahinter.</p>
<p>Wieder Platz 4, genau wie vor einem Jahr in Kopenhagen bei den Outgames. Hinter uns gute alte Bekannte. Jean-Marie Cuelanaere/Markus Merz wurden Fünfte und Ingo Luchtefeld/André Büchter Sechste.</p>
<p><img style="display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;" src="http://www.pinkballroom.de/blog/wp-content/uploads/wpid-IMG_89171.JPG" alt="image" /></p>
<p>Aus den anderen Turnieren des Tages sollte unbedingt noch die Silbermedaille über 10 Tänze der Sen I für Dorothea Arming/Almut Freund (TC Spree-Athen) herausgehoben werden, die es den letztjährigen Zweiten der Hauptgruppe (!) Kombination aus den USA deutlich schwerer gemacht haben, als diese wohl erwartet hatten.</p>
<p>Mehr ist jetzt erstmal nicht drin an Infos. Mir fallen die Augen zu.</p>
<p>Inzwischen ist es 2:45 Uhr und in weniger als sieben Stunden beginnt schon das nächste Turnier. Da denkt man dann eher an die GOC als ans Fußballstadion&#8230;.</p>
<p>(FOTOS: Stephan Hueber, Jessica Scharf)</p>
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		<title>Die Achse des Schwulen (Tag 3)</title>
		<link>http://www.pinkballroom.de/blog/?p=494</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 05:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Als wenn drei Reisebusse voller Tänzer ausgekippt worden wären in Müngersdorf. So kam es einem heute Nachmittag vor. Morgen geht es los mit den Tanzturnieren, und so schob sich denn heute alles, was ab morgen dem Walzer und der Rumba frönt, heute noch schnell durch die bunte Welt des Gay Games- Sportprogramms. Turmspringen für 70jährige, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wenn drei Reisebusse voller Tänzer ausgekippt worden wären in Müngersdorf. So kam es einem heute Nachmittag vor. Morgen geht es los mit den Tanzturnieren, und so schob sich denn heute alles, was ab morgen dem Walzer und der Rumba frönt, heute noch schnell durch die bunte Welt des Gay Games- Sportprogramms. Turmspringen für 70jährige, lesbisches Kugelstoßen, Parallelbeachvolleyball und Tim-Wiese-Gedächtnistrikots en gros sind nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was man da rund ums Stadion so erleben kann. Die Stimmung war überall heiter bis sonnig und mitunter auch mal kurz euphorisch, abgesehen von den etwas autistisch anmutenden Schwimmwettbewerben. Da war es irgendwie ganz seltsam, und wir sind recht schnell wieder dort weg. Insgesamt hatten wir aber ein sehr guten Eindruck von den Sportwettbewerben; auch, was deren organisatorische Güte angeht. Möge es ein gutes Omen für die Tanzturniere sein.</p>
<p>Das Gelände in Köln-Müngersdorf markiert das westliche Ende der Gay Games-Achse, die sich von hier, genau der Linie 1 der KVB folgend bis nach Deutz erstreckt. Die immer volle Linie 1 ist denn quasi auch der Schmelztiegel der Spiele. Hier trifft der französische Mittelstreckler hautnah auf die Hausfrau von der Aachener Strasse und die australische Schwimmerin auf den Kalker Kiezkönig. Und was soll ich sagen? Man findet Gefallen aneinander. Während auf der Fahrt ins Zentrum eine architektonische Beleidigung nach der nächsten an einem vorbeirauscht, entdecken die ausländischen Gäste, was die Atmosphäre der Stadt ausmacht. Es sind nicht seine Bauten, sondern seine Bürger. Die haben Spaß an den Gay Games, wie sie an allem Spaß haben, das bunt und jeck ist.</p>
<p>Zwischenstopp Rudolfplatz.<br />
Der dortige Teil des Rainbow Village ist eher ein Food Court (mit 3€-Bratwurst) und dient vornehmlich als Verteilstation in die Nebengassen mit ihren einschlägigen Kneipen. Eine Station weiter, am Neumarkt, gibt es hingegen großes Bühnenprogramm und viel Trubel, und es wird auch am Nachmittag schon heftig geschunkelt. Da stellt sich nun die Frage, warum man die schrägen Stimmungskanonen nur in das Beiprogramm packt, anstatt damit die etwas fade Eröffnungsfeier aufzuhübschen. Nun denn. Nächster Halt der Linie 1 ist kurz vor der Rheinüberquerung der Heumarkt, ab heute Nachmittag unsere Stammhaltestelle, denn direkt nebenan steht das Maritim Hotel mit seinem großen Saal, den wir ab morgen betanzen werden. Hoffentlich wird das kein Sturzfestival, denn das extra ausgelegte Turnierparkett ist meist stumpf, aber an einigen Stllen auch glatt und hat offene Fugen. Dass zudem jede einzelne Platte eine Metalleinfassung hat, macht die Sache auch nicht einfacher. Ansonsten alles groß und alles schick, wenn man es vermeidet, den Blick zu senken und sich den Zustand des Teppichbodens anzusehen. Wenn da der RTL-Hoteltester vorbeikäme&#8230;.</p>
<p>Tanzen konnte man heute auch schon ein wenig. Zumindest jene Paare mit gutem Gehör. Denn was da aus einem besseren Kassettenrecorder so vor sich hin plärrte, war nicht immer sofort zu identifizieren. Das wird sich ja bis morgen HOFFENTLICH geändert haben. Was die Paare angeht, habe ich keine großen Überraschungen erlebt. Von allem war etwas da, auch bei den uns vorher nicht bekannten Überseepaaren. Dass etwas Interessantes auftauchen könnte aus der Abteilung Männer A Latein, hatte man ja vorher schon geahnt. Dieses Turnier könnte DAS Highlight dieser Gay Games werden.</p>
<p>Was fehlt jetzt noch zu einem rundum schönen Tag? Genau, eine Mitgliederversammlung! Diesmal war die <a href="http://www.essda.eu">ESSDA</a> dran. Auch hier kein Stress und keine Skandale, eigentlich noch nicht einmal eine besondere Schlagzeile (<a href="http://www.equalitydancing.de/news/2010-08-01-Verbandstag.html">anders als beim DVET am Vortag</a>). Nun, es gibt die gute Nachricht, dass der neue ESSDA-Vorstand so international besetzt ist wie noch nie (7 Leute aus 6 Ländern) und die &#8220;schlechte&#8221;, dass ich nunmehr der einzige Deutsche in diesem Gremium bin, was ein bisschen nach einem häufigeren Ellenbogenausfahren in der Zukunft riecht. Ach, und es ist kein einziger &#8220;native speaker&#8221; mehr dabei. Das werden herrlich holprige Vorstandstreffen werden in der nächsten Saison. <img src='http://www.pinkballroom.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Morgen früh geht es los mit kleinen Senioren II-Lateinturnieren für Frauen und Männer und dem Senioren I- 10tänze-Turnier der Frauen, mit denen sich das Protokollteam warmlaufen kann, und danach folgt außer dem Senioren I-Standardturnier der Männer auch das &#8220;Monstrum&#8221; dieser Gay Games, die Hauptgruppe Standard der Frauen, wo mit etwa 85 Paaren zu rechnen ist. Wer darauf wetten würde, dass es dort eine 48er-Runde in der C-Klasse geben wird, würde keine sonderlich gute Quote bekommen. Aber manchmal kommt es ja ganz anders, da muss man nur mal an die diesjährigen Berlin Open zurückdenken.</p>
<p>(Fotos Stephan Hueber)</p>

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<p>Lesenswert:</p>
<p>http://blog.l-mag.de/</p>
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		<title>Vom Baumeln und Bummeln (Tag 2)</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 06:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Turniernachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Merkwürdig wenige TänzerInnen habe ich am Eröffnungstag gesehen, auch und gerade in dem an sich sehr großen deutschen Team. Viele scheinen das pragmatisch zu handhaben mit den Gay Games und erst mit Beginn der Tanzturniere anzureisen. Eine Strategie, die mittelfristig das Schicksal großer, teurer(?) Eröffnungsfeiern besiegeln könnte. Wobei dann zu diskutieren wäre, ob das so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Merkwürdig wenige TänzerInnen habe ich am Eröffnungstag gesehen, auch und gerade in dem an sich sehr großen deutschen Team. Viele scheinen das pragmatisch zu handhaben mit den Gay Games und erst mit Beginn der Tanzturniere anzureisen. Eine Strategie, die mittelfristig das Schicksal großer, teurer(?) Eröffnungsfeiern besiegeln könnte. Wobei dann zu diskutieren wäre, ob das so schlimm ist. <img src='http://www.pinkballroom.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich schaue mir derweil die anderen Sportler auf der Straße an. Und das geht wunderbar hier in Köln, weil es bei vielen so schön baumelt. Nein, nicht das, was ihr jetzt denkt! Baumeln tun hier vor allem die Akkreditierungen. Nun, das tun sie ja immer, wenn man sie denn um den Hals hängt, aber hier tut man das auch massenhaft, weil die Akkreditierung gleichzeitig auch die Fahrkarte für Bahn und Bus ist. Also lässt man es baumeln und versucht im Vorbeigehen ganz unauffällig zu ergründen, wer welchen Sport betreibt. Ein nettes Spiel für einen entspannten und relativ trantütigen Tag.<br />
Heute habe ich irgendwie wenig zustande bekommen, aber es kann auch mal zweckdienlich sein, sich an kleinen Dingen zu erfreuen und außer der Akkreditierung auch die Seele baumeln zu lassen.</p>
<p>Folgendes, liebes Tagebuch, kann ich dir berichten:</p>
<p>Erst haben der Däne, der König und ich schön gefrühstückt.  Am frühen Nachmittag habe ich dafür gestimmt, dass der DVET die Angliederung an den DTV beantragt.</p>
<p>Am späten Nachmittag habe ich nebst Tanzpartner das Gelände der Deutschen Sporthochschule erbummelt, um festzustellen, dass alle Gay Games-Wettbewerbe des heutigen Tages bereits beendet sind.<br />
Am Abend habe ich den Abschluss der Leichtathletik-EM im Fernsehen angeschaut und dabei Hemden gebügelt. Heute Nacht habe ich dieses Tagebuch gefüttert.</p>
<p>Ach ja: Tänzer habe ich heute schon viel mehr gesehen als gestern. Verschwitzt, hochkonzentriert und unter menschenunwürdigen Bedingungen in einem mittelgroßen Tanzsaal zusammengepfercht frönten diese intensiv dem Tanzsport. Sollen sie tun, was sie nicht lassen können. Ich für meinen Teil widme mich auch morgen noch einmal dem Bummeln und Baumeln und bin fest entschlossen, einen Blick in das Sportgeschehen der Gay Games 2010 zu werfen, bevor am Dienstagmorgen auch für mich der Ernst des Lebens beginnt.</p>
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		<title>Der kleine Unterschied (Tag 1)</title>
		<link>http://www.pinkballroom.de/blog/?p=488</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 01:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten von Steglitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Turniernachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der kleine Unterschied (Tag 1)
Wenn es darum geht, Kritikpunkte am derzeitigen System mit EuroGames, Outgames und Gay Games zu sammeln, dann steht immer ganz vorn mit dabei: &#8220;Das ist alles so gleich. Eines wie das andere. Niemand steigt da mehr durch&#8221;. Ohne schon in den Wettkampfbetrieb der Kölner Gay Games eingestiegen zu sein, möchte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der kleine Unterschied (Tag 1)</p>
<p>Wenn es darum geht, Kritikpunkte am derzeitigen System mit EuroGames, Outgames und Gay Games zu sammeln, dann steht immer ganz vorn mit dabei: &#8220;Das ist alles so gleich. Eines wie das andere. Niemand steigt da mehr durch&#8221;. Ohne schon in den Wettkampfbetrieb der Kölner Gay Games eingestiegen zu sein, möchte ich da bezüglich der Weltspiele 2009 und 2010 doch widersprechen. Dazu reichen schon die Eindrücke aus Eröffnungsfeier und dem allgemeinen Treiben in der Stadt aus.</p>
<p>Aber eines nach dem anderen. Wir sind denn also am Samstagnachmittag nach Köln geflogen. Wir und Wladimir Kaminer nebst Familie. Aber der wollte sicher woanders hin. Häufigste Nationalität der Gay Games-Anreisenden im Flieger war&#8230; na? Falsch! Nicht deutsch, sondern US-amerikanisch. Na, das zeugt doch von Geschmack, sich vor den Games in Köln erst einmal Berlin anzuschauen. <img src='http://www.pinkballroom.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) Und es war ein Hinweis darauf, was uns hier erwartet, nämlich ganz, ganz viele Amerikaner. Die Akkreditierung an der Messe war  halbwegs gut organisiert und sehr zügig und dann ging es ganz gemütlich raus nach Müngersdorf zum Stadion. Erfahrene Gamisten wissen natürlich, dass es locker ausreicht, eine Stunde vor Start dort anzukommen und sein Städteteam zu ergänzen. Natürlich auch diesmal. Einen Einmarsch der TeilnehmerInnen in ein großes, offenes Stadion, das hatte ich zum letzten mal&#8230;.Moment&#8230;.in Sydney 2002, und es ist einfach feierlicher als eine Runde durch eine Halle zu drehen oder kurz über eine Rampe geschoben zu werden. Man kommt sich zumindest bedeutsamer vor. Womit wir schon beim Geist der Gay Games angekommen wären und dem spürbaren Unterschied zu den Outgames 2009. Hier ist alles &#8220;fantastic&#8221;, &#8220;amazing&#8221; und &#8220;spectacular&#8221;. Zumindest wird einem alles als solches angepriesen und viele glauben es und plappern es einfach nach &#8212; zumindest die amerikanischen Gäste. Während er Eröffnungfeier im allenfalls halbvollen Stadion frönte man der Selbstbeweihräucherung und dem Heldentum und versuchte für geschätzte 18,95€ Pathos zu inszenieren. Nun, wir haben schon schlimmeres erlebt, aber insgesamt war es arg konventionell, was man geboten bekam, wenig poetisch, nicht innovativ, in keinster Weise überraschend und seltsamerweise völlig frei von Lokalkolorit. Diese Eröffnungfeier hätte in dieser Weise überall stattfinden können irgendwann in den letzten 10 Jahren. Da war der Einmarsch (dankenswerterweise mal nicht im Pamplona-Stil), die üblichen Reden (die Vehemenz, mit der Schirmherr Guido Westerwelle ausgepfiffen wurde, ist mir heute noch peinlicher als gestern), Flamme, Fahne und Eid (ganz reizend: der Olympiasieger im Turmspringen Matthew Mitcham), Freude schöner Götterfunken (merkwürdig ausgesteuert), Totengedenken für Brustkrebsopfer (!?!), ein bisschen Trommeln, Tröten und Turnen &#8211;und schließlich die -überraschend guten- Liveauftritte zweier Damen aus der zweiten Liga des Popbusiness, die es eigentlich gar nicht nötig gehabt hätten, uns feilgehalten zu werden, als wären sie mindestens so berühmt wie Kylie Minogue und Madonna. Zum Schluss ein wenig Feuerwerk und die Gay Games-Hymne im Vollplayback. Die ganzen zweieinhalb Stunden starrte man dabei auf den mit Metallgittern und roten Stoffbahnen ausgelegten Innenraum des Stadions, in dem sich nach dem Einmarsch herzlich wenig abspielte. Oder, um es mal feuilletonistisch auszudrücken: Da verlor sich die Diskrepanz zwischen Schein und Sein, zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der visuellen  Einöde einer weggesperrten Rasenfläche in rheinischem Nieselregen. Gewisse Leute fanden es natürlich wieder &#8220;gorgeous&#8221;, aber viele andere spielen im Jahr 2010 eben nicht mehr mit bei dem Spiel, dass alles  per se toll ist, allein schon, weil es lesbisch oder schwul ist. Da war man bei  den Outgames 2009 realistischer, lockerer, offener und moderner &#8212; nur so schön feierlich war es damals nicht.</p>
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		<title>Herr von Steglitz am Rhein</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 07:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon wieder Weltspiele? Waren die nicht gerade erst 2009? Doch, doch&#8230;
Früher, da flog man alle vier Jahre um die halbe Welt, sah dort viele seltsame Menschen, unterwarf sich einem merkwürdigen Turniermodus, warf trotzdem die Beine so gut es halt ging, bekam vielleicht sogar eine Medaille dafür und erholte sich danach von all der Aufregung noch 2-3 Wochen unter wilden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder Weltspiele? Waren die nicht gerade erst 2009? Doch, doch&#8230;</p>
<p>Früher, da flog man alle vier Jahre um die halbe Welt, sah dort viele <span style="background-color: #ffffff;">seltsame Menschen, unterwarf sich einem merkwürdigen Turniermodus, warf trotzdem die Beine so gut es halt ging, bekam vielleicht sogar eine Medaille dafür und erholte sich danach von all der Aufregung noch 2-3 Wochen unter wilden Tieren.</span></p>
<p>Heutzutage fliegt man (oder fährt gar!) alljährlich in eine nahegelegene <span style="background-color: #ffffff;">Großstadt, trifft dort auf viele bekannte Gesichter, bestreitet einen mehrtägigen Tanzmarathon unter vorhersehbarem Regelwerk und gewinnt vielleicht auch wieder eine Medaille. Danach muss man dann aber in den Zoo gehen, wenn man wilde Tiere sehen will.</span></p>
<p>Oder man wirft die Angel aus und dezimiert Aale. Das immerhin würde <span style="background-color: #ffffff;">gehen in diesem Jahr, denn es geht an den Rhein, und zwar richtig nah ran, zumindest für die Tänzerinnen und Tänzer. Unser Hauptaufenthaltsort der nächsten Woche wird der große Ballsaal des Maritim-Hotels am Kölner Heumarkt sein. Da hat man den Fluss direkt im Rücken und den Dom an seiner Seite. Dessen Hausherrn wohl allerdings weniger. <img src='http://www.pinkballroom.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p><span style="background-color: #ffffff;"><br />
</span></p>
<p>Zum ersten Mal also Gay Games in Deutschland. Vorab ein seltsames <span style="background-color: #ffffff;">Gefühl, so ganz ohne exotische Erwartungen auf die Reise zu gehen. Im Vorjahr sprach man ja auf der Straße wenigstens noch Dänisch und zahlte mit Kronen. Aber Köln? Was soll da groß kommen? Ist man da überhaupt Gast (als Berliner)? Oder doch eher Gastgeber (als Deutscher)?</span></p>
<p>Nun, warten wir es doch einfach mal ab. Die Ausgangsvoraussetzungen sind <span style="background-color: #ffffff;">so schlicht nicht. 9500 Menschen sollen gemeldet sein. Das sind deutlich mehr als bei den OutGames 2009 in Kopenhagen. Es gibt morgen Abend wieder einen klassischen Einmarsch in ein großes Stadion und ein großes, zentral gelegenes Rainbow Village, in dem uns die Eingeborenen sicher ihre große Fachkenntnis in geselligem Beisammensein nahebringen werden.</span></p>
<p>Es wird mehr Begegnungen mit Teilnehmern aus Übersee geben als im <span style="background-color: #ffffff;">Vorjahr (und sei es nur als Ersatz für die wilden Tiere), und die Startlisten für das viertägige Tanzevent (Dienstag bis Freitag) sind teilweise elend lang. Das hört sich nicht nach Langeweile an. Eher nach Stress.</span></p>
<p>Angeln soll da ja helfen&#8230;</p>
<p>TvSt</p>
<p>PS: <span style="background-color: #ffffff;">Die komplette Übertragung der heutigen Eröffnungsfeier ist per Livestream auf <a href="http://koeln.center.tv" target="_blank">http://koeln.center.tv</a> ab 18:30 Uhr zu verfolgen. Die offizielle Internetseite der VIII. Gay Games  Cologne 2010 mit allen Informationen zu den sportlichen Wettbewerben  und Tickets findet ihr unter  <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.games-cologne.de" target="_blank">www.games-cologne.de</a>.</span></p>
<p class="bodytext"><strong>Live-Übertragung:</strong><br />
Samstag, 31. Juli, 18.30 Uhr</p>
<p class="bodytext"><strong>Wiederholungen:</strong><br />
Sonntag, 1. August, 12.00 Uhr und 19.30 Uhr<br />
Montag, 2. August, 12.30 Uhr</p>
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		<title>Tagebuch zu den Gay Games</title>
		<link>http://www.pinkballroom.de/blog/?p=473</link>
		<comments>http://www.pinkballroom.de/blog/?p=473#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 06:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Turniernachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[gay games]]></category>
		<category><![CDATA[köln]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie in den letzten Jahren, schreibt Thorsten ein Tagebuch von den wichtigen und großen Tanzsport-Ereignissen des Equalitytanzsports. In diesem Jahr finden vom 31.Juli  bis 5. August die VIII. Gay Games in Köln statt. 

Also, stay tuned!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<p>Wie in den letzten Jahren, schreibt Thorsten ein Tagebuch von den wichtigen und großen Tanzsport-Ereignissen des Equalitytanzsports. In diesem Jahr finden vom 31.Juli  bis 5. August die VIII. Gay Games in Köln statt. </p>
<p></p>
<p>Also, stay tuned!</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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