Ergebnisse der Pinkies bei der EC 2017

Gastgeber Deutschland hatte nicht nur das größte, sondern auch das stärkste Team am Start und sicherte sich unter anderem sämtliche EM-Titel bei den Frauen.  Auch die Berliner Tänzer_innen  sammelten zahlreiche  Medaillen und konnten u.a. durch das Erringen dreier EM-Titel ihre Position als Nr.2 in Europa (hinter Köln und vor London)  festigen. Insgesamt über alle Klassen hat pinkballroom 16 Medaillen erhalten und auf die Treppchenplätze bei der EC-Wertung (also nur die Wertung der höchsten Klassen kamen folgende Pinkie-Paare und -Gruppen:

Dan&Moni

Dan & Moni (Foto: Jürgen van Buer)

  • Frauen Hauptgruppe Latein: Hesselbarth, Ulrike/ Marunke, Kristin: 3. Platz
  • Frauen Hauptgruppe Kombination: Kerstin Kallmann/ Cornelia Wagner: 2. Platz
  • Frauen Seniorinnen Standard: Weber, Daniela/ Schmitt, Monika: 3. Platz (EM-Wertung)
  • Showdance Teams: revue en rose (Trainerin: Gabriella Davis): 1. Platz & The Pink Unicorn (Trainer: Gergely Darabos): 3. Platz
  • Showdance Paare: Mark Haps/ Kai Vetter: 2. Platz

Aber nun noch mal von vorne: Wir hatten eine Einsteiger-Workshopreihe organisiert, um unsere noch nicht erfahrenen Turniertänzer_innen fit zu machen für ihren Turnierstart. Diese waren so fit, dass sie insgesamt 4 Medaillenplätze erzielten! Außerdem haben sich einige Paare noch spontan zusammengefunden bzw. sich spontan eine Zweit- oder Drittpartnerin zugelegt, während andere krankheits-, schwangerschafts- bzw. unfallbedingt ausfielen (Stefan & Gordon, Tania & Ines, Simone Britz & Carola-Doreen Frost/Claudia Lichnofsky). Es war also Einiges in Bewegung gekommen….

Sophia&Angela

Sohia & Angela (Foto: Jürgen van Buer)

Donnerstag startete es mit den Seniorinnen Standard. In der D-Klasse tanzten Maja Seidling / Brigitte Kudlek (Einsteigerinnen) auf den 3. und Iris v.Wedel / Dorothea Kohwagner (Einsteigerinnen) auf den 1. Platz. Im Finale der C-Klasse tanzten gleich drei Pinkie-Paare: Britta Paetsch / Simone Thurow (Einsteigerinnen in dieser Paarkonstellation) erreichten den 5., Sophia Arkenstette / Angela Fischbeck (fast Spontankombination) den 4. und Katrin Raithel / Beate John (fast Spontankombination) den 1. Platz. In der nachfolgenden B-Klasse überholten die beiden erst mal wieder ein paar Paare und landeten auf dem 8. Platz. Im Finale diese Klasse tanzten Antje Wähner / Elena Fröhlig (nicht ganz so spontane Kombination) auf den schönen 5. Platz, während  Monika Schmitt / Daniela Weber (Blau-Silber Berlin / pinkballroom) die B-Klasse gewannen. Im nachfolgenden A-Finale ertanzten sie sich den 4. Platz. Da ein Paar aus den USA dort mittanzte, war es in europäischer Wertung der 3. Platz.

Eigentlich kann unsere Tastatur es schon fast von selbst: „Und Latein Männer wurde mal wieder ganz ohne Beteiligung der Pinkies ausgetragen“… aber dieses Jahr war alles anders… Adsai Chang / Simone Biagini (Einsteiger) tanzten im Finale der Senioren in der B-Klasse auf den 7. Platz!

Kerstin&Janine

Kerstin & Janine (Foto: Jürgen van Buer)

Nachmittags starteten dann die Frauen Hauptgruppe mit Latein, dabei waren 8 Starts von pinkballroom. Katrin Rosa Purschke / Sophia Arkenstette tanzten auf den 13. Platz in der C-Klasse. In die zweite Zwischenrunde tanzten Kerstin Hübner / Janine Kirsch und dort auf den 9./10.Platz sowie Regina Remski / Claudia Neidig auf den 8. Platz. Melanie Braune / Stefanie Siebels (letztere Einsteigerin) tanzten im Finale auf den 3. Platz. Einen Platz besser wurden Melani Duranic / Tatjana Mayer bewertet, die als Spontankombination starteten und das Training im Turnier sehr effizient zu nutzen wussten, d.h.jede Runde besser wurden. Anika Lautenschläger / Ulrike Gutewort hatten offensichtlich das Finale selbst gebraucht, um in Schwung zu kommen. Sie wurden mit jedem Tanz einen Rang besser, und am Ende reichte es für den 2. Platz.  In der A-Klasse verpassten Kerstin Kallmann / Cornelia Wagner – teilweise frisch aus der so genannten Baby-„Pause“ kommend – mit dem 8. Platz das Finale. Dort konnten Ulrike Hesselbarth / Kristin Marunke das Duell um den 3. Platz für sich entscheiden und standen somit auf dem pinkenen Treppchen. Bei den Männern starteten diesmal alleinig Adsai Chang / Simone Biagini in der Standard-Sektion für pinkballroom und kamen in der C-Klasse auf den 9. Platz.

Am Samstag (der Bericht von dem so anderen Freitag s.u.) im Seniorenturnier Standard erreichten  Adsai Chang / Simone Biagini die B-Klasse und erreichten dort den 3. Platz (in der europäischen Wertung den 2. Platz). Jetzt wird es kompliziert: Da in der B-Klasse vor den beiden ein Paar aus USA war, und das Siegerpaar in der A-Klasse mittanzten, die nun aus insgesamt 5 Paaren bestand, haben die beiden in der europäischen Gesamtwertung den 6. Platz erreicht (sie sind also damit das 6. beste europäische Paar Senioren Standard Männer!). Unter den Latein-Seniorinnen startete Claudia Wolf mir ihrer Spontanpartnerin Sibylle May aus Düsseldorf. Die beiden gewannen mal einfach die C-Klasse und wurden dann 6. in der B-Klasse.

Antje&Susan

Antje & Elena (Foto: Mandy Simon)

Nachmittags starteten dann die Hauptgruppen. Adsai & Simone mussten sich von ihren Erfolgen erholen und traten nicht an. Bei den Frauen traten die Paare von Donnerstag fast alle wieder an und wurden ergänzt durch die „Jungspunde“. Stefanie Fichter / Kornelia Hintz (Einsteigerinnen) tanzten im Finale der D-Klasse auf den 5. Platz. Anders noch als am Donnerstag wurden Iris v.Wedel / Dorothea Kohwagner gleich in die C-Klasse gesichtet. Dort tanzten sie in der 1. Runde auf den 28. Platz. Eine Runde weiter kamen Sophia Arkenstette / Angela Fischbeck sowie Claudia Wolf / Sibylle May und dort auf den 20. Platz bzw. 17.-18. Platz. Die urlaubsbedingte Spontankombination Melanie Braune / Kerstin Hübner tanzte in der 3. Runde auf den 6.-8. Platz (noch so eine besondere Situation: Weil 3 Paare die gleiche Kreuzchenzahl hatten, durften im Finale nur 5 Paare tanzen). Mareike Himme / Juliane Strohschein tanzten dann in diesem 5-er-Finale der C-Klasse auf den 2. Platz. In der B-Klasse erreichten Antje Wähner / Elena Fröhlig den 12. Platz, während Monika Schmitt / Daniela Weber diesmal mit dem 2. Platz vorlieb nehmen mussten. In der A-Klasse tanzten Kerstin Kallmann / Cornelia Wagner im Finale auf den 5. Platz (internationale Wertung) bzw. 4. Platz (europäische Wertung).

Und nun zu dem Freitag, der neben den 10-Tänze-Wettbewerben auch die Showtänze enthielt. Wie so häufig starteten zwei Pinkie-Paare in der 10-Tänze Hauptgruppe Frauen: Katrin Rosa Purschke / Sophia Arkenstette tanzten im starken Feld auf den 7. Platz und Kerstin Kallmann / Cornelia Wagner auf den 2. Platz.

Show_Aufmarsch_klein

Aufmarsch der Showtänzer_innen (Foto: Dante)

Bei den Showtänzen starteten zwei Showteams von pinkballroom, revue en rose von Gabriella Davis und pink unicorn von Gergely Darabos, sowie ein neues Showpaar, Mark Haps & Kai Vetter.

Es starteten drei Showpaare, von denen zwei erstmals Equality-Show tanzten. Beide machten ihre Sache gut, die Show von Mark & Kai war sehr energiegeladen und voller tänzerischer Highlights, während die von Mary & Carley eine bewegende Geschichte enthielt. Aber doch mussten sich die Neulinge den alten und neuen Showmeistern Sören & Bradley geschlagen geben, die mit ihrer Show in allen drei Wertungskriterien (Technische Ausführung, künstlerischer Ausdruck und Unterhaltungswert) gewannen. Für Mark & Kai wurde es der wohlverdiente 2. Platz.

Bei den Showteams geht eigentlich kein Weg an der Formation von den Swinging Sisters vorbei – wenn sie antraten, haben sie bisher immer gewonnen… keine Chance für niemanden, Perfektionismus pur! Und sie traten natürlich an… Das erste Showteam im Finale war pink unicorn. Welch ein Auftritt: 12 Freddy Mercuries zu sehr mitreißender Musik von Queen, das Tanzen perfekt auf diese Musik choreographiert, ganz wunderbare Effekte, eine super Show!!!! Der Saal tobte!!!! Pink unicorn hatte die Meßlatte hoch gehängt – sehr hoch. Danach folgte die Showgruppe Hips’n Wheels aus Hannover (1. TSZ im Turn-Klubb zu Hannover / TanzArt Hannover, unter der Leitung von Sigrid Dorschky), eine reine Frauengruppe, in der 3 Rollstuhltänzerinnen mittanzten, mit einer schönen queeren, eher ruhigen Show. Dann die Danish Dancing Queens (Kopenhagen, Leitung Gilles Hoxer). Erste Überraschung: Die Musik hatten wir gerade schon gehört, der Name Queen bezog sich nicht nur auf die Tänzer_innen. Aber die Show war total anders, sehr viel tänzerischer, weniger Show, weniger Effekte. Danach folgten die Pink Dancers aus London (Leitung: Ralf Schiller), wie die Swinging Sisters Urgesteine der Showgruppen. Diese tanzten sehr queer, sehr gefühlvolle Effekte, sehr professionell – ganz viel Erfahrung im Showtanzen war spürbar. Danach starteten die Favoritinnen, die Swinging Sisters unter der Leitung von Claudia Reger. Um den Wertungskriterien gerecht zu werden, haben sie für ihre Verhältnisse viel Showelemente eingefügt, und die waren stimmig, die 8 Paare eigentlich immer synchron, die Linien perfekt, das können nur die Swinging Sisters… auch hier tobte natürlich der Saal. Die letzte Showgruppe war revue en rose. Alle Tänzer_innen stellten ein anderes Land Europas dar und Andrea war Europa selber. Wer Gabriellas Shows kennt, weiß dass es eher „Wuselbilder“ sind, in der die Geschichten einzelner Tanzpaare sich immer wieder zu einer durchkomponierten Story der gesamten Showgruppe zusammenfügen. Spätestens beim Brexit war der Saal außer Rand und Band und die Engländer_innen weinten.  „Europa“ mühte sich nach dem Brexit sichtlich ab, ihren „chaotischen“ Haufen zusammenzuhalten: Krumme Linien, eingedellte Kreise…aber auch schön geschmissene Beine…so isses halt zu Hause in Europa…;-)

Die Siegerehrung war spannend, alle Gruppen haben eine engagierte Show gezeigt mit ganz besonderen Eigenheiten – wer wollte da schon Wertungsrichter_in sein….. Die Plätze 4 bis 6 waren vergleichsweise eng:

  • Platz Hannover
  • Platz Kopenhagen
  • Platz London

Die Plätze 3 bis 1 waren ebenfalls vergleichsweise eng. Der 3. Platz ging an die pink unicorns, die in allen drei Kriterien vorne dran waren. Während swinging sisters wenig überraschend bei der technischen Ausführung deutliche Ausreißer nach vorne hatte, hatte revue en rose diese beim Unterhaltungswert. Der Unterschied waren 3 Punkte von 160, aber revue en rose hatte gewonnen!

Alle Ergebnisse sind auf der DVET-Website zu finden. Die Ergebnisse des Grand Slam finden sich hier.

Henry hat fast alles gefilmt (DANKE!!!!): YouTube Channel „DVET_Video“

Fotos findet Ihr bei:

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Das waren die EC 2017…..

Sonntagabend: Endlich zu Hause und stehend KO. Wenig später sitzend, dann liegend, dann mausetot. Das waren die ESSDA Europameisterschaften im Equality-Tanzsport  2017!

Die letzten Equality-Europameisterschaften in Berlin fanden 1996 während der EuroGames statt. Wenn wir in dem Rhythmus bleiben wird die nächste im Jahr 2038 sein. Bis dahin sind einige von uns im Ruhestand und die Enkelkinder (oder wer auch immer) müssen die organisieren.  Und das ist auch gut so!

Wir von pinkballroom haben gemeinsam mit dem OTK für die ESSDA die Europameisterschaften im Equality-Tanzsport  ausgerichtet!  Langsam wird uns müden Geistern gewahr, dass die richtig toll waren. 227 startende Paare und Gruppen über 3 Turniertage,  fast 300 Teilnehmer_innen aus 15 Ländern, ein paar sogar aus Übersee (USA & Kanada),  14 vergebene EM-Titel, viel gute Stimmung und viel schlechte Luft in der Gretel-Bergmann-Hall – das sind die Eckwerte der größten Europameisterschaften für Frauen- und Männerpaare, die es bis dato gegeben hat. Das größte Startfeld waren die Frauen Standard mit 57 Starts – da mussten die Finalistinnen aus der C-Klasse 4 Runden tanzen, bis die Siegerinnen fest standen! Wir haben überall hochklassiges Tanzen sehen können und die Qualität der so genannten „unteren“ Klassen bewundern dürfen. Das Publikum hat es mit durchgehend toller Stimmung goutiert.

Wir haben einige Dinge besonders gemacht.

Show_Aufmarsch_klein

Aufmarsch der Showtänzer_innen (Foto: Dante)

Wir haben den Europameisterschaften drei ganze Tage gegönnt. Damit hatten wir einen ganzen Tag Zeit für die 10-Tänze-Turniere sowie die Showtanz-Turniere. War es das Wissen um die beste „Sendezeit“ für den Showtanz oder war es die von ESSDA und DVET (an beide ein dickes Danke dafür!!!) gemeinsam ausgelobte Förderung für Showtanz-only-Tänzer_innen? Es starteten erstmals sechs Showtanz-Teams auf einem Equality-Turnier! Beim Einmarsch der Show-Tänzer_innen war das wirklich große Parkett schon mal einfach voll. Und zum Glück der Veranstalter_innen die Tribüne auch. Was für ein toller Moment! Und noch beeindruckender war dann die Leistung der Showtänzer_innen. Jede Gruppe war einzigartig! Jede mit Herzblut und tollen Ideen dabei! Erstmals trat eine Gruppe mit Rollstuhltänzerinnen im Turnier auf! Um den Meistertitel kämpften ALLE Teams mit hervorragenden Vorstellungen! Und alle waren so anders! Die Fans tobten!  Und danach die gespannte Stille bei der Siegerehrung……

Ausstellungsplakat 10-07-2017Wir haben zusätzlich zu dem Turnier und anlässlich des 10-jährigen Bestehens der ESSDA eine Fotoausstellung organisiert „Equality-Tanzsport – Momente“ und diese mit einem Empfang zu Ehren der ESSDA eröffnet. Damit feiern wir nicht nur die Tänzer_innen selber, ihre Eleganz, ihre Vielfalt, ihre Show, sondern auch die Fotograf_innen, die unsere Szene bereits seit Jahren begleiten.

Wir haben einen Queer & Fun-Wettbewerbe angeboten, die einen deutlichen Berliner Touch hatten: Der Berliner-Diven-Award mit Musik von Marlene Dietrich und Hildegard Knef sowie den Holzauktions-Award.  Da gab es perfekt vorbereitetet Paare, die zwar den Lokalkolorit nicht ganz getroffen hatten, aber umso mehr Ursprünglichkeit auf die Fläche brachten oder auch Paare, die sich ganz spontan zusammenfanden. Die Jury aus ausgesprochenen Nicht-Wertungsrichter_innen hat einen guten Job gemacht und korrekterweise weder Takt, noch diesen ganzen technischen Schnick-Schnack goutiert, sondern Spaß!

Betae&Boris

Beate & Boris (Foto: René Bolcz)

Die schlichte Turnhalle wurde von Jürgen und Antje in einen festlichen Saal verwandelt, der einer Europameisterschaft würdig war – einschließlich der bunten Sterne vor dem blauen Hintergrund. Die Musik von Andrea & Pascal war meisterlich und wiedermal durchaus anspruchsvoll. Die Moderation von Beate, Czaba, Boris, Gerd und Sonja war charmant und versiert. Das Turnierbüro technisch auf dem neuesten Stand (Zauberwort: Digis), so dass wir den Sieger_innen den Aufstieg in die höhere Klasse erlauben konnten (eine eher deutsche Besonderheit), obwohl auch ein Turniertag nur 24 Stunden hat… Und das Turnierbüro hat es gemeinsam mit der ESSDA geschafft, auch unter erheblichen Stress für die Paare wertschätzende Bedingungen zu schaffen: Es gab keine Runden, in denen die Paare sich auf die Füße traten, es gab immer zwei Runden in einer Klasse, auch wenn keine Vorrunde notwendig war… Und trotzdem startete der Ball fast pünktlich! Hochachtung!

Zum Ball luden Andrea & Lady Olivia. Das Motto war Trash-Glam. Schade, dass es keinen Preis für das beste Outfit gab, nicht wahr, Stefan? Kein Turnierstress mehr, nur noch Siegertänze, Claire Waldoff-Lieder von Sigrid Grajek, Siegerehrungen für den Grand Slam und ansonsten wurde bei toller Stimmung bis 2 Uhr nachts getanzt.

Am nächsten (viel zu frühen) Morgen gab es nach der AGM der ESSDA den traditionellen Brunch auf der Terrasse unseres Vereinsheims. Und wieder schien ganz traditionell die Sonne!!!! Die ganz unermüdlichen tanzten dann abends noch zu Musik von Andrea im Café fatal, das extra für uns seine Sommerpause unterbrochen hatte.

Die Meisterschaften waren eine wahre Teamleistung. Da waren die Pinkies, die ihr eigenes Turnier vorbereiteten, da waren die Nicht-Pinkies im Verein, die den Tanzenden den Rücken freihielten, der OTK, auf den wir uns nicht nur beim Essen verlassen konnten, da waren Helfer_innen aus der Szene, Freund_innen & Familie, die Tag & Nacht halfen und Betten bereit stellten…. Herauszuheben sind jedoch drei Nicht-Pinkies, ohne die eine erfolgreiche Durchführung eigentlich nicht vorstellbar gewesen wäre: Helmut, Stefan und Dörte. Dürfen wir sie nach diesem Dauereinsatz noch „Nicht-Pinkies“ nennen? Eigentlich nicht… also „Pinkies h.c.“. Aber auch den vielen, vielen nicht Genannten gilt unser herzlichster Dank!!! Und den vielen, vielen Tänzer_innen!!!!!

Die Europameister_innen 2017 heißen:

  • Frauen 40+ A Standard: Heidrun Kling / Heike Hämmerer, Tanzsportgemeinschaft Fürth
  • Frauen 40+ A Latein: Almut Freund / Dorothea Arning, TC Spree-Athen Berlin
  • Männer 40+ A Standard: Christian Pohl / Marc Schleuter, TTC Rot-Gold Köln
  • Männer 40+ A Latein: Bernd Müller / Gerhard Hummel, Tanzsportclub Savoy München
  • Frauen 18+ A Standard: Caroline Privou / Petra Zimmermann, TTC Rot-Gold Köln
  • Frauen 18+ A Latein: Marina Hüls / Ute Graffenberger, TTC Rot-Gold Köln
  • Männer 18+ A Standard: Grzegorz Dyrda / Rafael Chmiela, Flamenco Siemianowice Slaskie
  • Männer 18+ A Latein: Michael Litke / Sergio Brilhante, Ballroomcourses.co.uk
  • Frauen 40+ 10 Tänze: Almut Freund / Dorothea Arning, TC Spree-Athen Berlin
  • Männer 40+ 10 Tänze: Bernd Müller / Gerhard Hummel, Tanzsportclub Savoy München
  • Frauen 18+ 10 Tänze: Miriam Meister / Angela Pikarski, TSC Mondial Köln
  • Männer 18+ 10 Tänze: Vishesh Mehta / Darren Whitby, England
  • Showdance Teams: revue en rose ; pinkballroom der TiB, Gabriella A. Davis
  • Showdance Paare: Sören & Bradley Stauffer-Kruse, The Sugar Dandies

Alle Ergebnisse sind auf der DVET-Website zu finden. Die Ergebnisse des Grand Slam finden sich hier.

Henry hat fast alles gefilmt (DANKE!!!!): YouTube Channel „DVET_Video“

Fotos findet Ihr bei:

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Fotoausstellung „Equality-Tanzsport heute – Momente“ im Rathaus Charlottenburg – Eröffnung Dienstag, dem 01.08.2017, um 16 Uhr

Die Europameisterschaften Equality-Tanzsport 2017 sind noch nicht ganz verdaut und schon kommt ein neuer Termin ins Haus geflattert:

Der Stellvertretende Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf Carsten Engelmann wird am Dienstag, dem 01.08.2017, um 16 Uhr die Fotoausstellung „Equality-Tanzsport heute – Momente“ im Rathaus Charlottenburg, 2. Etage, Otto-Suhr-Allee100, 10585 Berlin eröffnen.

Ausstellungsplakat 10-07-2017Tanzturniere bieten regelmäßig Momente von Eleganz, Lebensfreude und Sportsgeist – gerne werden diese von Fotograf*innen festgehalten. Im Equality-Tanzsport tanzen Frauen mit Frauen und Männer mit Männern. Seit jeher begleiten deswegen verschiedene Fotograf*innen diese Ereignisse, und halten mit ihren Fotos die Erinnerungen wach. Über das reine Dokumentieren sind die Fotograf*innen jedoch schon lange hinausgewachsen. Vor allem auch der künstlerische Anspruch treibt die Fotograf*innen. Fotos, die die Betrachter*innen berühren, ihnen eine Gänsehaut einjagen, oder sie zum Schmunzeln bringen. Zu sehen sind Fotografien von René Bolcz, Jürgen van Buer, Dante, Karla Pixeljäger, Henri T. und Mandy Simon. Die Initiatorinnen Kerstin Kallmann und Cornelia Wagner sowie Jürgen van Buer als künstlerischer Leiter werden in die Ausstellung einführen.

Die Ausstellung wird von pinkballroom in der TiB 1848 e.V. gemeinsam mit dem Berliner Fotografen Jürgen van Buer organisiert, und war anlässlich der Europameisterschaften 2017 27.-29.07.2017 erstmals zu sehen. Sie wird unterstützt von der European Same-Sex Dance Association (ESSDA), dem Deutschen Verband für Equality-Tanzsport (DVET) und dem Landestanzsportverband Berlin (LTV Berlin) und wird bis zum 14.09.2017 im Rathaus zu besichtigen sein.

Weitere Informationen hier.

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Wir sind alle auf den EC 2017

Am 27.07.2017 um 11 startet die die EC 2017!!!

Wir haben alle Informationen auf der website http://equalitydance-ec-2017.info/

Was findet wannn statt? Die Antwort findet sich unter Programm.

Die Helfer_innenliste findet sich unter Downloads.

Die Ergebnisse natürlich auf der Ergebnisseite.

Habt alle eine gute Zeit!!!

 

 

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Wir trauern um Stefanie Werner

Stefanie Werner hat sich unserem Verein im Jahr 2013 angeschlossen, um mit ihrem neuen Tanzpartner Gergely Darabos zu tanzen. Bereits nach zwei Monaten hatten sie ihren ersten Berliner Meister-Titel ertanzt, und nach weniger als einem Jahr den Titel Deutscher Meister über 10 Tänze 2014. Weitere Titel und Erfolge folgten.

Es sollte nur eine kleine Tanzpause sein: Im Jahr 2016 wurde Stefanie schwanger und gebar ihr erstes Kind am 01.01.2017. Das Familienglück bekam einen jähen Dämpfer, als bei Stefanie akute Leukämie festgestellt wurde. Ihr gesundheitlicher Zustand verschlechterte sich zusehends und am 25.06.2017 im Alter von nur 34 Jahren ist sie an den Folgen der Krankheit gestorben. Sie hinterlässt ihren Mann und ihre Tochter, die noch kein halbes Jahr alt ist.

Erschüttert und fassungslos fragen wir uns: Wie kann das Leben nur so grausam sein?

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrem Mann Matthias, ihrer Tochter Antonia und der Familie! Aber auch Gergely, denn die beiden verband über das Tanzen hinweg eine enge Freundschaft.

Es erscheint bedeutungslos neben dem Schicksalschlag für die Familie und Freund_innen, aber auch uns wird Stefanie fehlen – mit ihrer ruhigen, freundlichen und verbindlichen Art, mit ihrem Engagement und ihrem Verstand und nicht zuletzt mit ihrem wunderschönen Tanzen.

Die Abteilungsleitung

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Frauenball im MAXIXE am Samstag 24. Juni 2017

Plakat_Frauenball_Juni_2017_10Endlich wieder ein Frauenball im MAXIXE!

Am Samstag 24. Juni 2017 findet in Kooperation von Queer Dance – Andrea Schlinkert und dem MAXIXE wieder ein Frauenball im MAXIXE statt. Mit Standard & Latein im großen Saal sowie parallel Tango Argentino- und Salsa Lounge im kleinen Saal. Das Wichtigste: Doreen und Simone von pinkballroom zeigen ihre Standard-Show und wir wollen Euch alle (na gut, heute nur die Frauen…) schon mal für die Europameisterschaften anfixen.

Einlass 20:00 Uhr / Beginn 20:30 Uhr
Vorverkauf 13,-€ / Abendkasse 15,-€

Fidicinstraße 3, 10965 Berlin Kreuzberg

Vorverkauf mailto:mail@Andrea-schlinkert.de

Der Frauzenball bildet den Auftakt zu verschiedenen Parties & anderen Events, bei denen pinkballroom auftritt und die Europameisterschaften bewirbt. Die ganze Liste der Partys & mehr findet Ihr hier.

 

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Standard Workshop mit Pascal

Nachdem wir am letzten Samstag das Latein-Nachholtraining & -Workshop genießen durften, freuen wir uns nun auf den Standard-Workshop von Pascal für Pinkies und Nicht-Pinkies:

  • Workshop KopieSamstag 01.07.2017,
  • 13:00 – 17:00 Uhr, Unterrichtszeit 2 * 1,5 Std.
  • Sportzentrum 1. OG

Preise:

  • Mitglieder TiB-Tanzsport: 5 EUR
  • Nicht-Mitglieder: 15 EUR

 

 

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Miami Outgames Alternative Dance Event

Vom 26. Mai bis 4. Juni 2017 sollten in Miami (USA) eigentlich die WorldOutgames stattfinden. Aus aller Welt hatten sich Sportlerinnen und Sportler für diesen Event auf den Weg gemacht – die Tänzer wollten ihre Weltmeisterschaften im Same-Sex-Dance austragen. Nur wenige Stunden (!) vor der geplanten Eröffnungsfeier kam diese kurze Meldung von GLISA, dem Ausrichter der Outgames:

„It is with deep regret that due to financial challenges, World OutGames must cancel opening and closing ceremonies and sports programming with the exception of aquatics, country western dance and soccer. The Human Rights Conference and cultural programs will continue as planned. We thank everyone who has supported the effort and apologize to those who will be impacted by this difficult decision.”

Selfie

Michael Mews & Jesper Reinhold sowie Tania & Ines Dimitrova & Friends

Unglaublich, unfassbar, unverständlich – die Outgames im Miami abgesagt – das lasen wir daheim gebliebenen zunächst auf Facebook. Obwohl die Verantalter*innen noch wenige Wochen vorher Newsletter verschickten und versicherten, dass alles ordnungsgemäß stattfinden würde. Man bedenke, die Teilnehmer*innen hatten Urlaub genommen, die weite und teure Reise auf sich genommen und standen dann da. Was genau passiert ist, weiß eigentlich noch niemand.

Keine Outgames, kein Turnier, keine Verantwortlichen weit und breit. Zum Glück gibt es NASSPDA – ESSDA – IAGLCWDC (IFSSDA) – also Organisation mit komischen Namen, hinter denen aber echt fleißige Personen stecken, die in drei Tagen ein Ersatzturnier und einen Ball herzauberten. Immerhin etwas, aber wahrscheinlich kaum ein Trost.

Tania&Ines

Tania & Ines Dimitrova

Tania Dimitrova, die mit ihrer Partnerin Ines nach Miami geflogen war, schrieb diesbezüglich in Facebook: „Sehr schönes Turnier in Miami, Florida. Die Enttäuschung über die abgesagten Outgames Spiele und die Möglichkeit eines offiziellen Titels wurden durch ein Ersatzturnier von der ESSDA und NASSPA etwas gemildert. Nun ist der daraus gewordene 2. Platz nur einen Vizeweltmeistertitel im Herzen geworden“.

Jesper&Michael

Michael Mews & Jesper Reinhold

 

Michael Mews & Jesper Reinhold nutzten die Zeit für ausgiebiges Erkunden der Gegend – allerdings wäre ihnen zwei volle Turniertage sicherlich lieber gewesen. Sie belegten in der B-Klasse der Standard Herren Rang 3. Die Senior*innen-Klassen konnten leider nicht ausgetragen werden.

Viele Teilnehmende aus den USA und Canada waren gar nicht erst gekommen. So waren die Starter*innenfelder doch recht übersichtlich. Das Turnier war zwar gut organisiert, aber leider auch schnell vorbei.

Die Ergebnisse

Und dann hat Axel Zischka noch einen Hintergrundbericht geschrieben, der uns als „Daheimgebliebene“ zu Tränen gerührt hat…..mensch, mensch, mensch, seid Ihr toll!!!!!

Conny & Kerstin

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13. DM Equality Tanzen in Fürth am 29./30.04.2017

Stefan_Gordon

Gordon & Stefan, Foto: Dante

Ganz anders als die Zahl vermuten lässt, war die 13. DM in Fürth eine gelungene Veranstaltung und alles klappte reibungslos. Die ersten Stimmen von Teilnehmenden berichteten nur positiv. Bei den Pinki-Paaren lagen Glück und Traurigkeit zum Teil eng beieinander.

Los ging es am Samstag für die Pinkie-Paare mit den Frauen Standard und Rang 13 für Sophia Arkenstette & Katrin Purschke in der C-Klasse. In der B-Klasse verpasste Daniela Weber mit ihrer Partnerin Monika Schmitt auf Rang 4 knapp das Podest. In der A-Klasse gab es einen heißen Fight um die Plätze 2-4. Leider reichte es für Tania & Ines Dimitrova nicht ganz für Silber, aber beide waren auch mit Bronze zufrieden, berichteten sie später. Das Herren Latein-Turnier ging, wie in den letzten Jahren leider immer, ohne pinkballroom-Beteiligung vorbei.

Am Sonntag starteten früh am Morgen die Seniorinnen Standard. Daniela & Monika konnten sich in der B-Klasse durchsetzen und das Turnier gewinnen. Sie tanzten danach in der A-Klasse mit und wurden Deutsche Vizemeisterinnen. Herzlichen Glückwunsch.

Am Sonntag Nachmittag standen dann die Herren Standard und Damen Latein auf dem Programm. Holger Wenzel hatte sich für diese DM mit einem Tanzpartner aus Claustal zusammengetan. Es gelang ihnen der Turniersieg in der B-Klasse und die Teilnahme an der A-Klasse mit Rang 8. Die A-Klasse der Herren war stark besetzt: Leider nur die Holzmedaille mit Platz 4 stand bei den Herren A-Standard für Gordon Knittel & Stefan Huch zu Buche, in der Wertung der deutschen Meisterschaft aber immerhin der
Bronzerang. Bei den Frauen Latein erreichten Sophia & Katrin einen 6. Platz in der C-Klasse und damit Rang 9 in der Kombination. Ulrike Gutewort & Anika Lautenschläger schrammten in der B-Klasse knapp an Platz 4 vorbei.

Alle Ergebnisse und weitere Berichte
http://www.equalitydancing.de/

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Le Rendezvous de Paris 15.04.2017

So viele Pinkies waren in Berlin auf dem Blauen Band als Helfer*innen aktiv, da haben wir doch fast vergessen, dass im schönen Paris auch getanzt wurde. In der heiß umkämpften A-Klasse der Frauen sicherten sich Tania & Ines Dimitrova einen erneuten Sieg.
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