Erfolgreiche Premiere in München am 18.03.2017

Am 18. März fand das erste Equality-Turnier im TSC Savoy München statt.  30 Paare hatten sich auf den Weg gemacht und waren gespannt, was sie erwarten würde – schließlich waren diese Clubräume für die meisten  unbekanntes Gebiet. Die Organisator*innen legten viel Liebe an den Tag  und kamen sogar extra bis zu uns ins Queer Dance Camp, um Werbung zu  machen. Die Resonanz war rundum positiv: Die großzügige Räumlichkeiten  und ein großes Parkett plus extra Eintanzfläche ließen keine Wünsche  offen – nur in den Umkleidekabinen wurde es eng. Dieser kleine Mangel wurde aber durch guten Zuspruch vieler ZuschauerInnen ausgeglichen, die die Paare bis in den Abend hinein gut gelaunt anfeuerten.

Bei den Frauenpaaren wurden in beiden Kategorien die Klassen A, B und C ausgetanzt. In Standard setzten sich in der A-Klasse Tania & Ines Dimitrova durch. In ihrem ersten gemeinsamen Turnier schafften es Doreen Frost & Simone Britz in die B-Klasse auf Rang 7. Für Sophia Arkenstette und Katrin Purschke ging es 2x in die
C-Klasse – in Standard auf Rang 4 und in Latein auf den Silberrang. In Latein erreichten Anika Lautenschläger & Ulrike Gutewort in der B-Klasse den Bronzeplatz, dabei kratzten sie schon am 2. Platz.

Ergebnisse

DVET/CW

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Neue Workshopreihe für Starter_innen bei der EC 2017

Ich starte auf der EM 2017 – Workshopreihe für die Vorbereitung auf die EM 2017 in Berlin als (fast) erstes Equality-Tanzturnier

Pinkballroom bietet eine Workshopreihe mit 10 Terminen an, um Tänzer_innen auf die EM 2017 vorzubereiten. Sie richtet sich vor allem an alle, die noch (fast) kein Equality-Turnier getanzt haben, aber zumindest Grundschritte bereits tanzen können. Die Workshopreihe ersetzt deswegen keinen Tanzkurs. Anfänger_innen sollten vorher die Tanzschulen ihres Vertrauens aufsuchen.

Es werden zunächst in allen 6 Tänzen, die für Standard und Latein in jedem Fall getanzt werden, Grundfiguren wiederholt (Technik/Rhythmus) und so zusammengestellt, dass Ihr eine Basisfolge daraus für das Turnier mitnehmen könnt – aber nicht müsst. Zusätzlich werden Tänze-übergreifend die Besonderheiten vermittelt, die beim Turniertanzen so anders sind, als beim Tanzabend. Dazu bestehen die einzelnen Workshops aus 1,5 Stunden Tanztraining von unseren pinkballroom-Trainer_innen Gabriella Davis, Pascal Herrbach, Gergely Darabos und Guido Bouwmann und werden ergänzt um einen anschließenden Austausch zu verschiedenen Themen.

Die Reihe findet Sonntags statt, 07.05.2017 – 23.07.2017, jeweils 10:30 – 12:30. Der Kostenbeitrag je Person beträgt für pinkballroom-Mitglieder & -Mitfrauen 40 EUR und für alle Anderen 60 EUR.

Alle weiteren Informationen zu den Inhalten und zur Anmeldung hier.

 

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Breitensportturnier vom Uni-Sport 28.01.2017 in Berlin

Britta Pätsch, die bisher schon mehrfach auf DTV-Turnieren gestartet ist, berichtet hier von ihrem ersten Turnierstart zusammen mit Martina Waschke – somit in einer gleichgeschlechtlichen Paarkonstellation. Möglich ist das auf allen Breitensportturnieren, sofern es dort extra ausgeschrieben ist. Die Breitensportturniere vom Uni-Sport bieten diese Möglichkeit schon lange. Zum Bericht:

Am 28. Januar 2017 fand das 4. Berlin Tournament für Dancing Students im Landesleistungszentrum (man könnte auch sagen: Breitensportturnier vom Uni-Sport) in der Max-Schmeling-Halle statt. Man konnte Standard und/oder Latein tanzen. Wir haben uns allerdings auf Standard beschränkt. Es ging relativ pünktlich (wir lagen im akademischen Viertel) los mit dem Einmarsch aller Standard-Paare, die alle vorgestellt wurden. Es waren insgesamt 54.

Dann folgte die Sichtungsrunde, in der in Amateure, Masters und Profis eingeteilt wurde. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir in den Masters starten durften. Dort sind wir mit unserem 12. – 14. Platz von 16 Paaren sehr zufrieden, es war immerhin unser erstes Turnier.  Das Turnier hat uns sehr viel Spass gemacht, die Atmosphäre war sehr gut. Es wurde viel geklatscht, auch für uns.  Wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Organisation war fantastisch. Bevor eine Gruppe auf die Tanzfläche geschickt wurde, wurde von den Organisatoren kontrolliert, ob wirklich alle dabei sind. Das war wirklich sehr angenehm und beruhigend. Das Eintanzen fand im direkt angrenzenden 2. Saal statt. Der Platz war mehr als ausreichend. Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Es gab Kaffee und Kuchen und kleine Snacks zu kaufen.
Ergebnisse

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Pink Jukebox Trophy, London 18. Februar

Zum mittlerweile 18. Mal traf man sich in London zum Equality Tanzen. Diesmal leider ohne uns (Kerstin & Conny). Aber wir nehmen an, es war so toll, wie immer. Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder ein ausführlicher Erlebnisbericht. Aber es gibt wieder sehr erfreuliche Ergebnisse. Bei den Herren Standard siegten souverän Gordon Knittel & Stefan Huch. Bei den Frauen Standard mussten sich im engen Feld der A-Klasse Damen diesmal Tania und Ines Dimitrova mit einem knappen Rang 3 zufrieden geben.
Ergebnisse

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14. Grand Prix Düsseldorf am 21.01.2017

Das Traditionsturnier Ende Januar in Düsseldorf wird immer im  Mixed-Modus Männer- und Frauenpaare gemeinsam ausgetragen. Für die  beiden angereisten Pinkie-Paare war es ein höchst erfolgreiches Turnier.  Tania & Ines Dimitrova gewannen die A-Klasse Standard mit fast allen 1er  Platzierungen. Sophia Arkenstette und Katrin Purschke belegten in der
B-Klasse Latein den Bronzerang. In Standard verpassten sie ebenfalls in  der B-Klasse mit Platz 7 knapp das Finale.

Alle Ergebnisse und ein Bericht des DVET

CW/KK

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Queer Dance Camp & Pink X-mas Ball 16.-18.12.2016

Zum 3. Mal haben wir nun das Queer Dance Camp ausgerichtet und wieder kamen viele Equality-tanzende Menschen – aus vielen Ecken Deutschlands, von pinkballroom und aus anderen Vereinen Berlins. Und wieder hat es viel Spaß gemacht!

Thema war dieses Jahr: „Shape – beeindruckend groß und dennoch geschmeidig kommunikativ“. „Shape“ heißt übersetzt „äußere Gestalt“ – zugegebener weise ein breites Thema. Es war schon sehr verblüffend, von wie vielen verschiedenen Seiten dieses Thema betrachtet werden kann. Bei den Einen kam der Standard-Shape aus dem Boden und den flexiblen Beinen, die den Druck aufnehmen, bei den Anderen aus dem Zentrum (das wir hier jetzt nicht genauer benennen wollen, es könnte nicht jugendfrei sein), aus dem reinen Willen zum ausgereiften Tonus im Oberkörper und wiederum andere versprachen uns Hilfe von ganz oben, von freundlichen weißen Tauben….. Wir lernten etwas über die Gemeinsamkeiten des Shapes in Tango und Paso. Beeindruckend auch die Einführung in den Latein-Shape, die sich in einfachen Aufwärmübungen „versteckten“. Mir gefielen Sätze wie in einer Latein Session: „Wenn wir andere berühren wollen, müssen wir erstmals uns selbst berühren.“

Neben dem offiziellen Thema „Shape“ gab es noch das inoffizielle Thema „Führungswechsel“. „Vom WDSF lernen, heißt Führungswechsel lernen.“ So dachten wir angesichts eines Films einer Lecture zu Partnering Skills von Gianni Chiapperini vom Dance-Camp 2013 in Wuppertal. (Den Teil mit dem Führungswechsel findet Ihr von Minute 20:10-22:50). Also baten auch wir Claudia um zwei Einheiten zu dem Thema – für die, die „es“ schon machen, aber neue Ideen suchen, für die, die es endlich mal ausprobieren wollen/sollen, und für die, einfach mal verstehen wollen, was die/der andere denn den ganzen Tag so treibt in der anderen Rolle. OK, Grund war natürlich nicht der uralte Film, sondern die aktuelle Aktion des DVET „Rettet den Führungswechsel“. Und so war die Session nicht nur von intensivem Erleben, und sondern auch von politischen oder philosophischen Diskussionen begleitet. Spannend! So spannend, dass sowohl Pascal einen wunderschönen echten Führungswechsel in der Samba, als auch Janet Führungsimpulse der so genannten Folgenden einfließen ließen.

Ach ja, die Trainer_innen….: Ganz wunderbar haben unsere „etablierten“ Queer-Dance-Camp-Trainer_innen, Gergely Darabos, Pascal Herrbach und Christian Wenzel, sowie die „neuen“ Trainer_innen, Gabriella-Ann Davis, Janet Marmulla und Claudia Reger, sowohl Inhalte als auch Begeisterung an das begierige Publikum weitergegeben. Schön!!!

Lassen wir doch einfach Teilnehmer_innen sprechen:

  • „Danke nochmals für das tolle Queer Dance Camp! Es waren wieder großartige Workshops mit einigen Aha-Erlebnissen, super Trainer, schöne Stimmung, perfekte Organisation… uns hat’s riesig Spaß gemacht und tänzerisch einen guten Schritt weitergebracht, und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!“
  • „Ich bin wieder sehr glücklich und dankbar abgereist. Ich habe wieder die wunderbaren inspirierenden Trainer genossen und auch auf meinem Niveau hat mir das sehr viel gegeben. Und ich habe mich bei Euch so gastfreundlichen Menschen wieder sehr wohl gefühlt!“

Und dann war da noch der Pink X-Mas Ball. Der war eigentlich nicht geplant – wollten wir doch Sonntagabend wie immer ins Café Fatal – sozusagen ins gemachte Bett. Aber: Café Fatal fiel leider aus wegen der Deutschen Meisterschaft der PowerPoint-Karaoke (!!). Und so haben wir ohne Pause direkt vom Training aus Tische geschleppt, dekoriert, Buffet gedeckt….. um dann in die Weihnachts-Quadrille von Gergö zu stolpern. Puh! Aber cool! Es waren viele da und als wäre es im CaféFatal, gab es um 22 Uhr die pinkballroom-Show mit einen Cha-ha der Donnerstagsgruppe, einem wunderschönen Walzer von Doreen & Simone, einen tollen Quickstep von Tania & Ines, einen „gewichtigen“ Paso von Steffi & Gergö, einen „Santa Baby Reloaded“ Slow von Conny & Kerstin () und einen gehandicapten („Nie wieder Federn!“) Slow von Christian & Olivia. Wir konnten mehrfach feststellen, dass sich Schwangerschaft & Tanzsport nicht ausschließen, waren aber auch froh, dass fachkundige Hilfe vor Ort gewesen wäre, wäre es denn doch schneller gekommen, als berechnet. Danke an Ingmar & Andrea für die Musik und an Andrea & Olivia für die Moderation, und an die vielen tollen Helfer_innen, die super schnell und super fleißig zuerst alles für den Ball her zauberten und danach wieder alles „schwupps“ wegzauberten. Und Danke an alle Sportler_innen der TiB, die die Einschränkungen für ihren Sport aushielten.

Sonntagabend. Müde ist gar kein Ausdruck. Weihnachtsgeschenke fallen dieses Jahr aus (natürlich nicht!!). Zum Glück kochen freundliche Menschen für mich.

Aber schön war‘s. Und das Queer Dance Camp ist was ganz besonderes! Und neue Ideen gibt es auch schon.…. Aber wir nehmen auch Hinweise entgegen an info@pinkballroom.de (was wollt Ihr keinesfalls missen? Was wäre schön?).

Kerstin Kallmann

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Rainbowtrophy Hannover am 26.11.2016

Shape mit Handtuch, Foto Karla Pixeljäger

Die lange Turnierpause ist jetzt endgültig vorbei, es wurde wieder getanzt. In Deutschland traf man sich am letzten Wochenende in Hannover. Pinkballroom war prominent vertreten mit der professionellen und charmanten Moderatorin Andrea Schlinkert (da freuen wir uns doch schon auf den Pink X-Mas Ball). Im Turnier konnten sich Sophia Arkenstette und Katrin Purschke im Latein-Turnier C Klasse auf den 3. Platz durchsetzen und das im gemischten Frauen- und Männerfeld. In Standard reichte es leider mit dem geteilten 6.-7. Platz in der C Klasse nicht ins Finale. Auch Rang 3, jedoch in der A-Klasse erreichten Tania & Ines Dimitrova – leider nur…. es war sehr knapp nach oben. Bilder von phänomenalen Shapes der beiden wurden bereits in facebook gesichtet (von „Starfotografin Karla Pixeljäger natürlich).

Ergebnisse des Turniers

CW/KK 29.11.2016

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7. Offenes Schweizer Equality Dance Turnier 19.11.2016

In der Schweiz feierten Ulrike Hesselbart & Kristin Marunke nach längerer Turnierabstinenz ihren Wiedereinstieg mit einem ersten Platz im A Latein-Turnier, Männer und Frauen gemischt. Das tolle schweizer Turnier von time2dance hätte aber mit Sicherheit mehr Teilnehmer*innen verdient. Also merkt euch den Termin für das nächste Jahr vor: 8. Offenes Schweizer Equality Dance Turnier, Samstag 18. November 2017.

Ergebnisse des Turniers

Fotos von dem Turnier

CW/KK 28.11.2016

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Pink X-MAS Ball Samstag, 17. Dezember 2016, 20:00 Uhr.

flyer_ball_rahmenAm letzten Wochenende vor Weihnachten lassen wir es ja eigentlich immer krachen – IMMER. Große Show und wildes Tanzen im Café Fatal. Aber in diesem Jahr hat das Café Fatal fatalerweise geschlossen (wegen der Deutschen Meisterschaft der PowerPoint-Karaoke im SO 36) an diesem (UNSEREM!) Sonntagabend.

Oh Schreck….Was tun? Wir haben doch auch Gäste….Aber wir haben DIE Lösung:

Pinkballroom & QUEERSTEP BALL & Café Fatal laden nun ein zum Pink X-MAS Ball am Samstag, den 17. Dezember 2016, 20:00 Uhr.

Programm:

  • 19:45:  Einlass
  • 20:00: Balleröffnung mit der Weihnachts-Quadrille
  • 22:00: Die pinkballroom Weihnachtsshow, Moderation Lady Olivia & Andrea Schlinkert
  • Musik: Andrea Schlinkert & Ingmar
  • Dresscode: Trashglam

Eintritt:

Für Teilnehmer_innen des Queer Dance Camps haben wir eine besonders gute Nachricht: Für sie ist der Eintritt kostenlos. Wir bitten jedoch um einen Beitrag zum Buffet.

Für den Zeitplan beim Camp bedeutet das folgende Änderungen:

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Modernes Denken vs. alte Rollen

„Tango, Walzer Foxtrott…diese klassischen Standardtänze stehen für eine veraltete Idee: Der Mann führt immer, und die Frau folgt immer. Diese Idee ist es wert, geändert zu warden, sagen Trevor Copp und Jeff Fox, während sie ihre Technik „Liquid Lead“ gemeinsam mit Alida Esmail demonstrieren. Ihr könnt Copp und Fox beobachten, wie sie mit ihrem Vortrag die Bühne gleichzeitig bezaubern und beherrschen, während sie gleichzeitig die Kunst des Standardtanzend zerlegen und verändern. „

Mit diesen Worten wird ein Vortrag der beiden angekündigt, den sie im Rahmen der TEDxMontral* in 2015 zum schönen Thema Rollenwechsel (bei ihnen „liquid lead“) und allgemein zum Thema Diversity gehalten haben. Eingeführt mit einem Salsa-Tanz, bei dem die Kombinationen Mann führt Frau, Mann führt Mann, dann Frau führt Mann gezeigt werden, erklären sie mit schönen und treffsicheren Worten, warum ihnen der Führungswechsel so wichtig ist. Für uns mag nicht alles soooo neu und revolutionär wirken, und nicht alles zum Thema Waltzer würde ich sofort unterschreiben, aber da fallen einfach ganz wunderbare Sätze, wie:

  • „So this (straight dancing) was gender training. You weren’t just learning to dance — you were learning to „man“ and to „woman.“ It’s a relic. And in the way of relics, you don’t throw it out, but you need to know that this is the past. This isn’t the present. It’s like Shakespeare: respect it, revive it — great! But know that this is history. This doesn’t represent how we think today.
  • „With this simple tweak, the dance moves from being a dictation to a negotiation. Anyone can lead. Anyone can follow. And more importantly, you can change your mind.

Der Vortrag als Film und als Skript. Es lohnt sich!

*TED (Abkürzung für Technology, Entertainment, Design) – ursprünglich eine alljährliche Innovations-Konferenz in Monterey, Kalifornien – ist vor allem bekannt durch die TED-Talks-Website, auf der die besten Vorträge als Videos kostenlos ins Netz gestellt werden.

KK 23.10.2016

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