Das war die Premiere des „Tanz Speed Dating“

Gestartet hatten wir mit der Idee einer „offline“-Tanzpartner*innen-Börse, weil wir so viele Anfragen bekommen von Menschen, die gerne tanzen wollen, und dafür jemand Gleichgesinntes suchen, aber sich nicht auf die website wagen. Dann gaben wir dem Ganzen noch einen etwas frischen Namen: „Tanz Speed Dating“.

Alle Teilnehmer*innen sollten die Chance haben, mit verschiedenen Tanzenden unter Anleitung in kurzer Zeit das miteinander Tanzen zu probieren. Es richtete sich an alle ab 16 Jahren, die eine Tanzperson suchen egal ob Breitensport, Leistungssport, DTV oder Equality.

Wir machten uns noch Sorgen, was wir machen sollten, wenn es zu wenig Anmeldungen geben sollten. Diese Idee war sowas von absurd….. Es kamen 46 Personen aus wirklich allen Spektren des Paartanzens!!!! Einige Personen sahen wir nach vielen Jahren mal wieder, und sie erzählten, dass sie nach Corona das erste mal wieder auf Parkett standen.

Gordon hatte sich ein Programm überlegt, um allen, die mitmachen, einen spannenden Nachmittag zu ermöglichen.

Alle starteten mit einem „Solotanz“ als Warm-Up. Die ganz Cleveren wagten schon mal einen interessierten Blick auf das Tanzvermögen der Mittanzenden.

Der so genannte „Solotanz“

Danach ging es mit einem Kreistanz weiter, bei dem alle auf Bluesmusik ein paar wenige Takte mit einem*einer Tanzpartner*in tanzten, um dann nach einer Drehung zu wechseln. So hatten sich alle dann schon mal von Angesicht zu Angesicht gesehen und in ihren Händen gehalten.

Der Kreistanz

Dann folgte eine Session mit langsamen Walzer, mit Partner*innenwechsel nach wenigen Minuten. Und schließlich noch ChaCha sowie Rumba nach dem gleichen Prinzip.

Vielleicht haben nicht alle ihre*n Tanzpartner*in für Leben gefunden, aber wir sahen einige Telefonnummern, die ausgewechselt wurden, einige Paare wurden auf der nachfolgenden Tanzparty gesichtet, andere berichteten per Mail von neuen Verabredungen…..Wir sind gespannt über die weiteren Entwicklungen. Hoffentlich werden wir einige im neuen Anfänger*innenkurs wiedersehen und natürlich in den anderen Trainings.

Das Abschlussfoto – in der Mitte: Gordon (der ist allerdings bereits vergeben:-)

Wir werden das „Tanz Speed Dating“ natürlich wiederholen und werten gerade die Reaktionen und Verbesserungswünsche aus. Aber: Bitte habt Geduld! Und guckt regelmäßig auf die website und/oder meldet Euch zum Newsletter an.

Gerne verweisen wir auch auf die online-Tanzpartner*innenbörsen:

Danke an Gordon, den Zeremonienmeister!

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Jahresabteilungsversammlung am 24.03.2024

Wie Ihr sicherlich schon in der letzten TiB-Zeitung gelesen habt ist die diesjährige Jahresabteilungsversammlung auf Sonntag, den 24.03.2024 15:00 terminiert. Auf der Tagesordnung stehen neben anderen Themen der Bericht der Abteilungsleitung, die Beschlussfassung des Haushaltsvoranschlages 2024 sowie die Wahl zur Abteilungsleitung. Vor allem für die die Wahl zur Abteilungsleitung suchen wir noch Personen, die gerne in unserem Verein sind und gerne dazu beitragen wollen, dass das auch so bleibt, oder ggf. noch besser wird. Wendet Euch bei Interesse am besten vorher an die jetzigen Mitglieder der Abteilungsleitung. Dann können wir gemeinsam überlegen, welche Aufgaben für Euch passend wären. Wir freuen uns auf Euch!

Alle weiteren Informationen findet Ihr hier (siehe auch auf unserer Vereinsseite unter „Termine“, lohnt sich sowieso immer mal).

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LSB Berlin: „Rechtsextremistisches Denken ist unvereinbar mit den Werten des Sports“

Unter der Überschrift „Rechtsextremistisches Denken ist unvereinbar mit den Werten des Sports“ hat der Landessportbund Berlin klar Position bezogen. Wie auch das Präsidium des Landestanzsportverbandes Berlin stellt sich die Abteilungsleitung der Abteilung Tanzsport in der TiB 1848 uneingeschränkt hinter die LSB-Positionierung gegen Rechtsextremismus.

Der genaue Wortlaut der Stellungnahme: 

„Wir treiben miteinander Sport, wir sprechen miteinander – egal, wo wir geboren sind, welche Religion wir haben oder welche Herkunft. Im und durch den Sport bringen wir Menschen zusammen. Alter, mögliche Behinderungen oder Beeinträchtigungen und sexuelle oder geschlechtliche Identität spielen keine Rolle.

Wir haben Platz für alle – aber wir haben keinen Platz für Rechtsextremismus.

Sport verbindet – Rechtsextremismus spaltet. Im Sport zählen Respekt, Fairplay und Teilhabe. Werte, die eine Gesellschaft ausmachen und prägen, in der alle Menschen ihren gleichberechtigten Platz haben. Der Landessportbund Berlin und die Sportjugend Berlin haben 2022 in ihrer Positionierung gegen Rechtsextremismus eindeutig festgestellt: „ Wir grenzen uns klar von politischen Organisationen und Bewegungen ab, die diese Werte nicht teilen. Die Abwertung von Menschen steht im Widerspruch zum internationalen und weltoffenen Wesen des Sports.“

LSB Berlin

LSB-Präsident Thomas Härtel stellte klar:

Mit dieser Positionierung sprechen wir für den Sport in Berlin. Der Sport will den Dialog. Er hat die starke Kraft, Menschen zusammen zu bringen, über alle Grenzen hinweg. Denjenigen, die den Dialog verweigern, die Menschen ausgrenzen und ihnen ihre Rechte absprechen wollen, stellen wir uns mit aller Macht entgegen. Der Sport stärkt unsere Zivilgesellschaft, er stärkt mit seinen Werten unsere demokratische Gesellschaftsordnung. Dafür kämpfen wir mit ebenso großem Einsatz wie für Punkte, Tore und Bestleistungen. Rechtsextremistisches Denken ist unvereinbar mit den Werten des Sports.

Thomas Härtel

Die Positionierung des Landessportbunds Berlin gegen Rechtsextremismus auf der Website des LSB:
Landessportbund Berlin: Positionierungen (lsb-berlin.de)

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Ergebnisse vom Elbsandstein-Turnier in Dresden 20.01.2024

Von pinkballroom & btc Grün-Gold sind drei Paare nach Dresden gefahren. Alle starteten bei den Frauen Standard:

  • Katrin Stade & Kathrin Raithel wurden in die B-Klasse gesichtet und tanzten dort auf den 4. Platz.
  • In dieser Klasse tanzten auch Renate Vistorin & Iris von Wedel und gewannen mit 4 gewonnen Tänzen. In der A-Klasse überholten sie dann noch ein Paar und tanzten auf den 3. Treppchenplatz.
  • In der A-Klasse tanzten auch Tania & Ines Dimitrova. Sie mussten sich alleinig Rafael Chmiela & Grzegorz Dyrda geschlagen geben, so dass sie den silbernen Rang erreichten.

Ergebnislink

Herzlichen Glückwunsch an alle!!!

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Das war das Queer Dance Camp 2023

Es war das bereits 8. Traningscamp für Equality-Tanzpaare, das wir unter dem Namen „Queer Dance Camp“ veranstalteten. Traditionell fand es wieder am letzten Wochenende vor Weihnachten statt, also am 15. – 17.12.2023. Insgesamt waren 40 Tänzer*innen dabei, die in insgesamt 11 Einheiten zu Standard/Latein trainierten. Die ganz Harten machten auch noch die beiden legendären Warm-Ups von Margaryta mit.  Die Hälfte der Tänzer*innen kam von pinkballroom, ansonsten hatten wir eine starke Fangemeinde aus UK (London, Cambridge, Hastings, Bristol, Swansea/South-Wales) und aus NRW (Düsseldorf, Köln, Leverkusen) und natürlich aus Berlin.

Wir hatten mit Pascal Herrbach, Elena Zverevshikova, Margaryta Vyshetravska, Gergely Darabos und Christian Wenzel wieder ganz wunderbare Trainer*innen, die auch kurzfristig einsprangen, als andere Trainer*innen leider absagen mussten.

Das Thema in diesem Jahr hieß: „Unsere Hände – vom Geben oder Nehmen, vom Vergessen oder ….“???? A propos vergessen, was war es doch gleich….Spüren, Spülen, Sprühen????

Die Trainer*innen hatten sehr unterschiedliche Ansätze, uns das Thema näher zu bringen. In Standard suchten die Einen bei Tango die meisten rechten Winkel in Arm und Händen, die Anderen im Walzer die gen Himmel schwebenden Hände und im Slowfox die gebenden (sic) Hände bei der Rückwärtsbewegung. Ohne Festhalten flog es sich besser im Quickstep und weitgehend ohne Hände kamen wir bei dem entrollten Fleckerl im Wiener Walzer aus. In Latein suchten wir in der Samba die Verbindung der Hände zur eigenen Körperbewegung und im ChaCha die Verbindung zu dem*der Tanzpartner*in – im Jive (aber natürlich nicht nur dort!) beides zusammen. Mit dem „Problem“ der freien Hand beschäftigten wir uns im Paso mit Körperspannung und in der Rumba mit fließenden und sprühenden (sic!) Kreisbewegungen.

Das war alles sehr schön! Sehr beeindruckend war mal wieder wie unterschiedlich die Ansätze zum vorgegebenen Thema waren und wie diese dann wunderbar zueinander passten. Auch war für alle was dabei: Von vermeintlich einfachen Basics zu komplexen Folgen, bei denen der Fokus auf die Hände nur mit höchster Konzentration zu meistern war.

“ ich möchte mich herzlich bei euch für ein – wiedermal – fantastisches Camp bedanken! Ihr habt tolle Trainer und Trainerinnen gewinnen können, die alle sehr hilfreiche Dinge zum Thema „Hände“ beitragen konnten. Die Themenauswahl fand ich persönlich auch wirklich super! Es gab tolle Impulse, tolle Anregungen, anregende Gespräche und das alles in einer tollen Atmosphäre…..Es war sehr schön bei euch. Wir sehen uns spätestens bei den Berlin Open 2024!“

O-Ton Teilnehmer*in

Schön war auch, dass so viele Standard-Tänzer*innen bei Latein mitmachten – und umgekehrt. Das heimliche Thema dieses Camps heißt ja „10-Tänze“😉 Durch das Verschachteln von Standard und Latein bietet es sich nun mal einfach an, die „andere“ Disziplin einfach mitzumachen. Und die meisten nehmen das Angebot an und haben viel Freude in der „fremden“ Disziplin.

Wir haben aber ja nicht nur trainiert, sondern auch gefeiert! Am Samstagabend feierten wir mal wieder den Pink-X-mas-Ball, den wir als pinkballroom zusammen mit Andrea Schlinkert durchführten. !!!! Die wunderbare Tanzmusik kam natürlich von Andrea Schlinkert – the one and only. Die Moderation übernahm wieder das Dreamteam Andrea & LadyO. Und LadyO leitetet uns auf SEHR hohen Schuhen in einen Line-Dance ein. Was für ein schöner Abend das mal wieder war!

Line Dance mit LadyO, fotografiert von Monika Staesche

polygon, die Latein-Showgruppe von pinkballroom zeigte ihre Show „Circus Bizarr“ auf dem Ball. Immer wieder ein Highlight, an dem mensch sich gar nicht satt sehen kann.

polygon mit „Circus Bizarr“, Hinweis: Es ga
b auch Zuschauer*innen. Die standen alle da, wo auch die Fotografin Kornelia Hintze stand.

Und am Ende hatten wir noch die Glückwünsche des Deutschen Equality-Tanzsportverbandes (DVET) zu dem 25-jährigen Jubiläum von pinkballroom zu übergeben. Die Pinkies & Freund*innen versammelten sich um die Urkunde, in der der DVET sich für den Beitrag von pinkballroom für die erfolgreiche Entwicklung des Equality-Tanzsports bedankt.

Die Urkunde des DVET zum 25-jährigen Jubiläum von pinkballroom zusammen mit den Pinkies & Freund*innen

Wir dagegen danken allen Trainer*innen, Teilnehmer*innen des QDCs, Andrea Schlinkert & LadyO, Britta für die Deko, Kornelia für die „Organisation“ der Verpflegung auf den Ball (trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung), der besten aller Tanzpartner*innen für die große Übersicht in allen Orgasachen, sowie allen freiwilligen (und unfreiwilligen) Helfer*innen!

Und weil inzwischen etwas Zeit und damit ein Jahreswechsel ins Land gegangen ist: Ein gutes und schönes Neues Jahr Euch allen!

Und: Die 25. Berlin Open finden am Samstag, den 22.06.2024 statt. Wir sehen uns!

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Tanz-Speed-Dating für Tanz-Singles am 27.01.2024

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Pink-X-mas-Ball am Samstag, den 16.12.2023

Wir freuen uns alle sehr auf den Pink-X-mas-Ball!!!! Freut Euch auf:

  • Moderation des Dreamteams Andrea Schlinkert & LadyO
  • wunderbare Tanzmusik von Andrea Schlinkert – the one and only.
  • Line-Dance von LadyO – auf SEHR hohen Schuhen
  • polygon, die Showgruppe von pinkballroom. Die einen müssen sie unbedingt sehen, weil sie es bisher immer verpasst haben… die anderen können die Show gar nicht häufig genug sehen (ich bekenne mich zu Letzterem).

 Tickets gibt es im Vorverkauf günstiger!

  • VVK 18 Euro
  • Abendkasse 20 Euro

Einfach eine Email an mail@andrea-schlinkert.de. Getränke und Kleinigkeiten zu Essen können erworben werden.

Und immer noch: Auch auf dem Queer Dance Camp am gleichen Wochenende sind noch Plätze frei. Für Tänzer*innen des Camps ist der Ball kostenfrei:-)

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Super Titel-Ausbeute auf der Equality-WM für Tania & Ines sowie Simone mit Thomas

Unser wunderbarer Pinkie der fast ersten Stunde und ewiger Sportwart des DVET hat wunderbare Berichte von den Weltmeisterschaften im Equality-Tanzsport auf den GayGames 2024 in Guadalajara (Mexiko) geschrieben. Diese Berichte sind ein absolutes Muss und auf der Website des DVET veröffentlicht:

Thorsten schreibt:

Fünf der sechs DVET-Paare sind inzwischen eingetroffen und wohlauf, das sechste Paar wird für Dienstag erwartet. Kaum zu glauben aber wahr: Mit seinen sechs A-Paaren stellt der DVET 75% aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Europa. Nur aus England und Polen findet sich noch je ein Paar. Dazu eines aus Kanada, eines von den Philippinen, einige aus dem Gastgeberland Mexiko. Alle anderen Paare und Teams kommen aus den USA, aber auch das nur in einer sehr übersichtlichen Anzahl. Meldungen für die Klassen D und C gibt es fast gar nicht, und wenn die Veranstaltung nicht durch das Zusatzprädikat IFSSDA-WM überproportional A-Klassen-Paare angezogen hätte, hätte sie wahrscheinlich komplett abgesagt werden müssen.

Der DVET hatte wohlahnend, dass diese GayGames für viele DVET-Paare schon allein aufgrund der Entfernung (ursprünglich war ja Hongkong geplant, auch weit weg…) einen erheblichen Aufwand bedeutet, die besten deutschen Paare des Jahres mit einer unüblich hohen Finanzspritze unter die Arme gegriffen. Vielleicht hatte diese Geste auch unsere beiden Paare motiviert: Ines & Tania Dimitrova sowie Simone Biagini mit Thomas Bensch sind nach Mexiko geflogen. Ines & Tania tanzten ausschließlich am ersten Tag, an dem sie für die Hauptgruppe Standard sowie zwei Turniere in der Kategorie Showpaare tanzten. Simone & Thomas tanzten an allen drei Tagen jeweils in der SEN-Kategorie: Standard, 10-Tänze und Latein. Und mit diesen beiden Paare sind auch andere Weltspitzenpaare aus Deutschland und anderen Ländern gekommen, so dass die Turniere dann in den höchsten Klassen fast durchgehend spannende Entscheidungen bieten konnten.  

Für den ersten Tag, an dem alle Standardturniere stattfanden, konnte Thorsten berichten:

Leistungsmäßig gewohnt eng beieinander liegend setzten sich diesmal Miriam Meister und Angela Pikarski aus Köln gegen Tania und Ines Dimitrova aus Berlin durch. Dadurch wurden sie nicht nur neue Weltmeisterinnen, sondern setzen auch eine lange Tradition in dieser Teildisziplin fort, die schon immer und ausnahmslos rheinische Paare an der Spitze gesehen hat. Im Showdance der Frauenpaare konnten die versierten Dimitrovas den Spieß dann allerdings umdrehen, sich mit ihrem EM-Gold-Programm „Pilot und Stewardess“ gegen „Rise like a Phoenix“ von Meister/Pikarski durchsetzen und sich nun Weltmeisterinnen im Showdance nennen. …Hier und jetzt soll hingegen … die Rede sein von Simone Biagini und Thomas Bensch, die bei den Senioren drei Starts vor sich haben und am ersten Tag mit dem WM-Titel in den Standardtänzen jenen Sieg einfuhren, der vorab als am wenigsten wahrscheinlich gelten musste. Optisch relativ souverän (die Detailwertung liegt noch nicht vor), konnten sie sich gegen die englischen Vize-Europameister Dane/Haycock durchsetzen.

Der WM-Titel Showtanz Frauen*-Paare geht an Tania & Ines Dimitrova alias Pilot & Stewardess

An diesem Tag tanzten Tania & Ines noch in der Show-Kategorie „Showpaare-Mixed“, die jedoch als „Showpaare Open“ ausgetragen wurden – also die für uns üblichste Kategorie bei den Showpaaren (die Unterscheidung in Frauen* und Männer* bei den Showpaaren ist bei uns bisher unüblich). Und auch dieses Turnier gewannen sie.

Am zweiten Turniertag wurden vor allem die 10-Tänze-Turniere ausgetragen, von denen Thorsten berichtete:

Die deutschen Vertreterinnen Miriam Meister und Angela Pikarski (HGR F) sowie die Herren Simone Biagini und Thomas Bensch (SEN M) waren schon vorab favorisiert in der Sektion Kombination. Nach ihren beiden Siegen in den Standardturnieren am Vortag schien Gold nur noch selbstverständlicher zu sein. Ganz so dominant wie es zu erwarten war, waren die beiden Paare dann zwar doch nicht, aber die Siege waren trotzdem klar, und somit hat sich das Medaillensammeln der DVET-Paare am zweiten Tag fortgesetzt. 


Der WM-Titel für Senioren* Standard geht am Simone Biagini mit Thomas Bensch

Am dritten Turniertag waren Simone & Thomas in der Latein-Sektion am Start und tanzten auch hier auf den höchsten Treppchenplatz.

Die beiden Paare haben somit eine nahezu perfekte Bilanz erreicht: 6 Starts und 5 WM-Titel sowie ein Vize-WM-Titel. Herzlichen Glückwunsch an Euch!!!!! Und vielen Dank, dass Ihr die weite Reise und das Jetlag auf Euch genommen habt!. Damit gehen 5 von 12 Titeln in den „internationalen“ Kategorien, die auch bei ESSDA & DVET ausgetragen werden. nach Berlin, und zwar zu pinkballroom & btc-Grün-Gold. Wir sind damit der erfolgreichste Verein auf dieser WM (zumindest in den DVET-Kategorien). Übrigens: 8 der 12 Titel gehen nach Deutschland.

Wir gratulieren allen Weltmeister*innen 2024 (hier nur die „internationalen“ Kategorien):

  • Tag 1, 06.11.2023:
    • Standard HGR Frauen*: Miriam Meister & Angela Pikarski (Köln)
    • Standard HGR Männer*: Rafael Chmiela & Grzegorz Dyrda (Polen)
    • Standard SEN Männer*: Thomas Bensch & Simone Biagini
    • Standard SEN Frauen*: keine Starts
    • Showpaare Frauen*: Ines & Tania Dimitrova
    • Showpaare Männer*: Leoniel Enopia & Gerlad Jamili (Philippinen)
    • Showpaare Mixed/Open: Ines & Tania Dimitrova
  • Tag 2, 07.11.2023:
    • 10-Tänze SEN Männer*: Thomas Bensch & Simone Biagini
    • 10-Tänze SEN Frauen*: Keine Starts
    • 10-Tänze HGR Frauen*: Miriam Meister & Angela Pikarski (Köln)
    • 10-Tänze HGR Männer*:James Repetti & Justin Miller (USA)
  • Tag 3, 08.11.2023:
    • Latein HGR Männer*: Leoniel Enopia & Gerlad Jamili (Philippinen)
    • Latein HGR Frauen*: Magdalena Bauchmüller & Marina Hüls
    • Latein SEN Männer*: Thomas Bensch & Simone Biagini
    • Latein SEN Frauen*: keine Starts

Alle Ergebnisse findet Ihr hier.

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Die Jubiläumsfeier – Was für ein wunderschönes Fest!!!

Unter den Motto „Ein Jubiläum ohne Glitzer ist möglich, aber sinnlos!“ lud pinkballroom zu der Jubiläumsfeier „25 Jahre pinkballroom“ am 28.10.2023.

Eine kleine Gruppe von aktiven Pinkies hatte befunden, dass das Jubiläum, das wir eigentlich auf unserer Heim-DM im April festlich begehen wollten, in dem DM-Trubel etwas untergegangen ist….. feiern geht anders!!! Und so hat sich die Gruppe ganz wunderbare Dinge ausgedacht und alle Pinkies & Freund*innen für das Jubiläum mit Tanzabend im Vereinsheim geladen. Um es vorweg zu nehmen: Es war ein ganz wunderbares Fest und ein sehr würdevolles Jubiläum!!!!

Schon vor dem Abend war deutlich, dass sehr viele und vor allem auch „sehr alte“ Pinkies & Freund*innen kommen würden. Was für ein Wiedersehen. Einige sehen wir ja regelmäßig beim Training, andere dann regelmäßig bei unserem Turnier…aber es kamen auch einige, die wir seit Jahren – wenn nicht Jahrzehnten – nicht gesehen hatten. Die gute Nachricht: Wiedererkannt haben wir uns alle! Die schlechte Nachricht ….. gab es nicht….außer vielleicht Knie, Füße, Rücken, Zeit….

Zu einer Feier gehört natürlich Musik und diese sollte „natürlich“ von DJane Andrea Schlinkert kommen. Zu einem Jubiläum gehört natürlich eine Moderation und diese sollte „natürlich“ LadyO übernehmen. Guter Plan, nur musste Andrea leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Für den ersten Teil des Abends hat sie noch eine Playlist geschickt, so dass wir doch noch auf „ihre“ Musik tanzen konnten. Ansonsten sprang LadyO ein und war somit nicht nur für den „offiziellen“ Teil des Abends zuständig, sondern auch für das Vergnügen. Beides war ganz wunderbar, es wurde viel getanzt, bis deutlich nach Mitternacht.

Wer sich dem Motto des Abends nicht ganz gewachsen fühlte, konnte an der Glitzer-Bar noch etwas nachbessern. Wer Erinnerungsstücke an den Abend, an pinkballroom mitnehmen wollte, hatte auch die Möglichkeit solche zu erwerben. Und wer das Bedürfnis hatte, trotz des kostenlosen Eintritts pinkballroom und der Musik etwas Gutes tun zu wollen, musste an „Rosy“ nicht vorbeigehen.

Rosy, sehr weich

Aber wir waren ja nicht nur zum „Vergnügen“ hier. Zum offiziellen Teil gab es verschiedene Beiträge von sehr unterschiedlichen Wegbegleiter*innen pinkballrooms. Zunächst schnappte sich Lady O. Dirk Heidemann zu einem kleinen Interview. Dirk war vor 25 Jahren Latein-Trainer im btc (damals noch ohne Grün-Gold) und hatte die Idee für ein Angebot speziell für Equality-Tänzer*innen im Verein vorangetrieben. Er berichtete, dass die Zeit damals noch eine ganz andere war, und ein solches Angebot in einem „Mainstream“-Verein alles andere als selbstverständlich. Trotzdem war der Verein sofort einverstanden und alle waren sehr gespannt auf die neuen Mittanzenden und unterstützten von der ersten Stunde an Dirk und Gabriella und ihre Pinkies.

Dirk Heidemann vor der pinkenen Fotowand

Thorsten Süfke konnte von Seiten des Landestanzsportverbandes Berlin als Präsident berichten, dass der LTV von Anfang an hinter diesem neuen Angebot stand und bis heute dazu steht: „Die Marke ‚pinkballroom‘ steht heutzutage für so vieles – sie bereichert das Turniertanzangebot ebenso wie die Vereinslandschaft und hat sich zugleich einen hervorragenden Namen als Ausrichter von nationaler und sogar internationaler Bedeutung erworben.“

Mit dem Präsidenten der Turngemeinde in Berlin 1848 e.V., Johannes Russ, gab es leider einen weiteren kurzfristigen Ausfall. Aber Kornelia verlas die Rede, die Joey uns zur Verfügung gestellt hatte. Darin sagte er: „Vielmehr gilt mein besonderer Dank den Personen, die im Hintergrund nicht nur diese Veranstaltung geplant und durchgeführt, sondern auch den pinkballroom und damit die Turngemeinde in Berlin in den letzten 25 Jahren geprägt und aublühen lassen haben. Ohne Euch würde es dieses Fest, diesen Ort für gleichgeschlechtliches Tanzen und damit auch diese Form der Turngemeinde so nicht geben. Dafür vielen, vielen Dank. Ich für meinen Teil hoffe, dass sich weitere Menschen dazu entschließen, mit Euch gemeinsam den pinkballroom mitzugestalten und die nächsten 25 Jahre im Sinne des Mottos der heutigen Veranstaltung zum Glitzern zu bringen.“

Kerstin Kallmann als langjähriges – wenn auch nicht 25-jähriges – Mitglied von pinkballroom berichtete, dass sie bereits um 2000 pinkballroom als DIE Institution des Equality-Tanzens erlebt hatte, jedoch später feststellen musste, dass diese „Institution“ ein Bündnis von Menschen ist, „die hier was tolles machen wollen, was mit Tanzen und Spaß zu tun hat.“ Sie unterstrich die Bedeutung des queeren Herzens von pinkballroom und die Notwendigkeit, nicht stehen zu bleiben, sondern sich neuen Herausforderungen immer wieder zu stellen.

Thorsten Reulen hatte bereits vor dem Event seine Gedanken aufgeschrieben, die wir Euch allen ans Herz legen wollen: Auf ewig pink. Und auch unser Verband, der DVET, gratulierte uns mit einer gerahmten Urkunde zu dem Jubiläum!

Nach diesem offiziellen Teil gab es zwei besondere Showacts, die so sehr für pinkballroom stehen. Tania und Ines Dimitrova zeigten ihre Show „Pilot und Stewardess“ mit der sie bereits verschiedene nationale und internationale Titel im Showtanzen Paar gewonnen hatten – und immer wieder unsere Herzen erobert.

Tania & Ines Dimitrova fliegen als „Pilot & Stewardess“ übers Parkett

Unsere Latein-Showgruppe polygon unter der Leitung von Marc Haps zeigte ihre aktuelle Show „Circus Bizarre“ mit der sie auch auf der DM antraten. Wunderschönes Tanzen in Poesie – so schön!!!!

polygon mit ihrer Show „Circus Bizarre“

Nachdem die ein oder anderen Füße schon etwas müde getanzt waren, kam es zum zweiten „offiziellen“ Teil. LadyO bat die Pinkies und Freund*innen der ersten „Stunde“ (von 1998), der zweiten „Stunde“ (1999) und der dritten „Stunde“ (2000) auf die Fläche. Aller bekamen eine 25-Jahre-pinkballroom-Medaille um den Hals gehängt (sehr nachhaltig, weil re-used) und eine Urkunde überreicht, mit der den Geehrten für das Engagement für pinkballroom gedankt wurde: „Ohne Dich würde es uns so nicht geben“.

Die 25-Jahre-pinkballroom-Geehrten der 1., 2. und 3. „Stunde“, wir denken uns eine kranke Andrea sowie einige andere dazu, die leider absagen mussten

Danach wurde die 25-Jahre-pinkballroom-Torte in den Saal gebracht. Diese Torte war mit einer extra für die Veranstaltung von Ralf König gestalteten Zeichnung verziehrt – wunderbar!!!! Dirk Heidemann durfte das Messer anlegen und sie anschneiden. Anschließend mundete sie allen Anwesenden.

Die 25-Jahre-pinkballroom-Torte mit Zeichnungen von Ralf König

Wer gerade nicht tanzte, traf sich an der Fotowand in pinkenen Gewand (die Fotowand). Dort hingen sehr viele Fotos aus der 25-jährigen Geschichte pinkballrooms. Alle (oder fast alle) haben ihre Fotoalben geräubert und Fotos mitgebracht, und erzählten gerne wann, wo und wie diese Fotos entstanden sind und was sie noch heute damit verbinden. Es lief der Film, der von Monika schon für die DM zusammengeschnitten wurde mit Filmen von Stefan, Kornelia u.a. von den ersten Berlin Open 1999, vom CSD, von späteren Turnieren in unseren Räumen…. „Weißt Du noch?“ war recht häufig zu hören an der pinkenen Fotowand. „Weißt Du noch, wie schön das war?“ war das, was bestimmt viele dachten. Aber warum nur in der Vergangenheit schwelgen. Wir feiern ja auch das heutige pinkballroom: „Weißt Du eigentlich, wie schön es immer noch ist?“ Nach dieser wunderbaren Party wissen das bestimmt einige mehr als vorher.

Danke dem Orgateam für diesen Abend, den wir so bald nicht vergessen werden: Kornelia Hintz, Mel Braune, Antje Wähner, Monika Staesche und Leon Strauß!!!!! Ihr seid so wunderbar!!!! Danke auch an alle Helfer*innen, LadyO und Andrea, an Tania & Ines und die polygons, und an alle, die mit ihrem Kommen, ihrem Glitzer, ihren Fotos und ihrem Lächeln zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!

Das Orga-Team vor der Fotowand noch frisch….
…..und nach getaner Arbeit
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Anmeldung für das Queer Dance Camp 15.-17.12.2023 gestartet

Wir haben viele weitere Informationen veröffentlicht und ab sofort könnt Ihr Euch anmelden!

Weitere Informationen auf den Seiten zum QDC 2023.

Wir freuen uns auf ein schönes Wochenende mit Euch!

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